Sachsen und Anhalt. Band 38/2026

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Verkaufspreis49,00 €

Sachsen und Anhalt
Jahrbuch der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt
Sachsen und Anhalt, Band 38/2026
Fachbuch

436 S. inkl. 16 S. Tafeln, geb., 160 × 245 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-68948-099-8

Erscheint: Februar 2026


Geschichte schreiben die Sieger aber auch in Anhalt? 

Den Schwerpunkt des Jahrbuchs bilden die Beiträge der Tagung „Von der Fürstenhistorie zur Landesgeschichte. Historiografische Arbeiten zur Geschichte Anhalts vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert“ (2024). Weitere Themen sind u.a. „Ein Doppelblatt aus dem verschollenen Memorienverzeichnis des Stifts St. Nikolai zu Magdeburg“, „Schloss Augustusburg in Weißenfels als musikhistorischer Ort“, „Stammbücher des 19. Jahrhunderts aus dem von Jena’schen Fräuleinstift in Halle“, „Das Bauhausgebäude in Dessau“, „Repräsentative Druckerzeugnisse der Leunawerke“. Den Band beschließen ein Bericht zum Projekt „Lost Places in Sachsen-Anhalt gemeinsam sichtbar machen“ und Besprechungen von Neuerscheinungen zur Landesgeschichte.
Im Jahrbuch „Sachsen und Anhalt“ werden aktuelle Ergebnisse der Landesforschung sowie ein umfangreicher Rezensionsteil veröffentlicht. Es wird im Auftrag des Instituts für Landesgeschichte am Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt von Michael Hecht, Jan Kellershohn, Margit Scholz, Michael Scholz und Bettina Seyderhelm herausgegeben.


Inhalt

Vorwort der Herausgeber…11

Beiträge der Tagung „Von der Fürstenhistorie zur Landesgeschichte. Historiographische Arbeiten zur Geschichte Anhalts vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert“ am 6. und 7. Juni 2024 in Bernburg
Gerrit Deutschländer/Michael Hecht: Von der Fürstenhistorie zur Landesgeschichte. Historiographische Arbeiten zur Geschichte Anhalts – einleitende Bemerkungen…15
Ingrid Würth: Hic erat vir nobilis. Die frühen Anhaltiner im Geschichtswerk des Annalista Saxo…27
Gerrit Deutschländer: Anhalt und seine Fürsten im Blick spätmittelalterlicher Chronisten und Herolde…49
Michael Hecht: Ehrwürdige Vorfahren und dynastische Größe. Der Aufschwung der Anhalt-Geschichtsschreibung im 16. Jahrhundert…69
Andreas Erb: Bittsteller, Bedienstete, Kläger – Archivnutzung und Historiographie in Anhalt von der Spätaufklärung bis zum Vormärz…87
Paul Beckus: Gustav Adolf Harald Stenzel und die Anhalt-Historiographie im frühen 19. Jahrhundert…107
Ralf Regener: Der Codex Diplomaticus Anhaltinus. Entstehung, Personen, Aufbau und heutige Relevanz…119
Frank Kreissler: Luginsland. Heimatgeschichten in Beilagen zu den anhaltischen Zeitungen in den 1930er Jahren…135
Jan Kellershohn: Ort der Moderne? Die Wiederentdeckung Anhalts in den 1990er Jahren…153

Aufsätze
Beate Braun-Niehr/Klaus Niehr: Acht Tage im Oktober – ein Doppelblatt aus dem verschollenen Memorienverzeichnis des Stifts St. Nicolai zu Magdeburg… 171
Alexander Grychtolik: Schloss Neu-Augustusburg in Weißenfels als musikhistorischer Ort…197
Jan Brademann/Thomas Freitag: Anhalts „Matrikeln“. Über ein unbekanntes Quellenkorpus im landeskirchlichen Archiv in Dessau…221
Anna Maja Michalska: „Ein Blick in mein liebes, altes Halle“. Stammbücher aus dem von Jena’schen Fräuleinstift (1791–1887)…263
Inna Skliarska: Das Bauhausgebäude in Dessau – Gropius’ Bauschule im Fabrikgewand…285

Werkstattberichte
Stefanie Regina Dietzel: Corporate Design und Planwirtschaft: Zu repräsentativen Druckerzeugnissen der Leuna-Werke…321
Jeannette van Laak/Oliver Ritter: Lost Places in Sachsen-Anhalt gemeinsam sichtbar machen. Ein Werkstattbericht…335

Rezensionen… 343
Nachruf: Thomas Großbölting (1969–2025)…415
Verzeichnis der Herausgeber, Autoren und Rezensenten…419
Tafeln…I–XVI