Bottländer, Wendelin: Bunt und Grau

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Verkaufspreis18,00 €

Beschreibung

Wendelin Bottländer
Bunt und Grau
Ost-Berlin 1980 bis 1983
Mit einem Text von Bernd Lindner
Bildband

geb., 165 × 240 mm, 128 S., Farbabb.
ISBN 978-3-96311-193-8

Erschienen: September 2019


Der Blick durch die Kamera eines westdeutschen Fotografen

Ein Rheinländer in Ost-Berlin – von 1980 bis 1983 fotografierte Wendelin Bottländer auf mehreren Reisen in die damalige Hauptstadt der DDR, den östlichen Teil der Spreemetropole, ihren Alltag zwischen dezenter Farbigkeit und tristem Grau, zwischen postuliertem Fortschritt, Stillstand und Verfall. Es gelingen ihm einzigartige und – beim bevorstehenden Grenzübertritt auf der Rückfahrt – gewagte Porträts einer urbanen Landschaft wie Detailstudien eines Alltags, der längst historisch ist. Ursprünglich für den Abdruck in Zeitschriften gedacht, liegen nun viele dieser besonderen Aufnahmen in diesem Band in Erstveröffentlichung vor.

Autoren

Wendelin Bottländer, geb. 1959 in Köln, Studium der Fotografie in Essen, Kunststudium in Düsseldorf. Sein Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ist das Rheinland und Ruhrgebiet. Autorenfotograf seit 1980; sein Themenschwerpunkt ist die Darstellung der Entwicklungsaspekte einer Industriegesellschaft. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Bernd Lindner, geb. 1952 in Lutherstadt Wittenberg, ist Kulturhistoriker und -soziologe, Dr. habil; 2001 Verleihung der apl. Professur durch die Universität Karlsruhe. Von 1978 bis 1992 arbeitete er in der Jugendforschung. Bis 2015 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, wo er als Ausstellungskurator arbeitete und für die Sammlungsbereiche Fotografie, Bildende Kunst und Gebrauchsgrafik zuständig war. Er ist Autor zahlreicher Sachbücher und Publikationen, u.a. zur Fotografie in der DDR.

Pressestimmen

»Bottländers Bilder des Beiläufigen sind Detailstudien des Alltags.«
ZEIT Online, 9. November 2019

»Wer diese Welt miterlebt hat, sagt sich beim Blättern auf jeder Seite: Genau so war es.«
Frank Pergande, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. Oktober 2019