Görner, Eberhard: In Gottes eigenem Land

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Verkaufspreis14,95 €

BESCHREIBUNG

Eberhard Görner
In Gottes eigenem Land
Heinrich Melchior Mühlenberg – der Vater des amerikanischen Luthertums
Historischer Roman

324 S., Br., 130 x 200 mm
ISBN 978-3-95462-112-5

 

Als Prediger geht der Theologe Mühlenberg 1742 im Auftrag der Franckeschen Stiftungen nach Britisch-Nordamerika. Doch seine Mission durchzusetzen, ist schwerer als gedacht. Durch Ignoranz, Egoismus, Machtkämpfe zwischen den religiösen Sekten, durch Entbehrungen, Geldmangel, Kriege und seine wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling Fliegender Pfeil wird sein Glaube auf eine harte Probe gestellt. Mit Zitaten aus historischen Dokumenten erzählt der Roman aus dem Leben des Patriarchen des amerikanischen Protestantismus.

In Gottes eigenem Land wird als gleichnamiges Schauspiel von Olaf Hörbe mit Moritz Gabriel als Pastor Heinrich Melchior Mühlenberg und Gojko Mitić als Häuptling Fliegender Pfeil an den Landesbühnen Sachsen aufgeführt.

Autor

Eberhard Görner, geb. 1944, Dramaturg und Autor, zahlreiche Literaturverfilmungen, wie »Der kleine Herr Friedemann« und »Nicolaikirche«, die auch mit nationalen und internationalen Preisen geehrt wurden; Filmporträts; Publizist und Buchautor, 2009 erschien der Roman »Der Narr und sein König«.

Pressestimmen

»Wie ein Zwilling folgt der Leser den porträtierten Figuren, die durch ihre Intensität eine fast schon reale Präsenz entfalten. Das Vergangene wird in der Gegenwartsform erzählt, was dem Geschehen eine packende atmosphärische Dichte verleiht.«
Michael Lang, Odenwälder Echo, 31. Januar 2014

»Görner ist eine spannende Entdeckung gelungen, der eine weitere Verbreitung gerade in lutherischen Kreisen zu wünschen ist, ja, die geradezu zur Pflichtlektüre werden sollte.«
Der Medienbrief, 1/2-2012

»Zum 300. Geburtstag Mühlenbergs hat sich der Dramaturg, Publizist und Autor Eberhard Görner der Aufgabe angenommen, Mühlenberg dem Vergessen zu entreißen und ihm in der Form eines historischen Romans ein literarisches Denkmal zu setzen. Immer wieder mit historischen Dokumenten aus der Korrespondenz Mühlenbergs und den Akten der Franckeschen Stiftungen angereichert, gelingt es ihm, ein zwar romanhaftes, aber doch realistisches und umfassendes Bild Mühlenbergs, seiner Zeit und der politischen, sozialen und religiösen Spannungen in den britischen Kolonien zu entwickeln. Alle die Einwanderung prägenden Kräfte der Neuen Welt werden lebendig. Görner erzählt komplizierte Prozesse, indem er sie auf signifikante Beispiele reduziert, die er chonologisch Jahr für Jahr leichthändig erzählt. Auch wenn Görner das Leben und Wirken Heinrich Melchior Mühlenbergs als Roman erzählt, schreibt er lebendige Geschichte im doppelten Sinn des Wortes, als ›Story‹ und als ›History‹. Eine spannende Geschichte, voller Rückschläge, aber mit Happy End. Mit Mühlenberg gilt es, an einen Menschen zu erinnern, der mit Prinzipientreue und Pragmatismus und unter großem persönlichen Einsatz nicht nur zu einem ›Vater der Lutheraner in Amerika‹, sondern auch zu einem Brückenbauer zwischen Deutschland und den USA geworden ist. Eberhard Görner ist zu danken, dass er ihm ein literarisches Denkmal gesetzt hat.«
Generalkonsul a.D. Dr. Hans Jürgen Wendler, Nachrichten der Evanglisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Nr. 11, 66. Jg., November 2011

»Eine spannende Zeitreise. In dem Buch erzählt Autor Eberhard Görner die Geschichte des Theologen Heinrich Melchior Mühlenberg, der sich 1742 von Halle an der Saale nach Philadelphia in Britisch-Nordamerika aufmachte, um dort das Wort Gottes zu verbreiten. Eindrücklich schildert Görner die Unwägbarkeiten dieses Auftrages für den erst 32-Jährigen, erzählt von Geldmangel, Kriegen, Machtkämpfen und den persönlichen Entbehrungen.«
Märkische Oderzeitung, 17. Oktober 2011

»Eberhard Görner hat mit sicherem Blick das Leben des Stammvaters der Muhlenbergs in bildhafter Sprache und mit vielen authentischen Dokumenten aufgezeichnet.«
Thüringische Landeszeitung, 7. September 2011

»Phantastischer Lesestoff.«
Mitteldeutsche Zeitung, 25. März 2011