Grigalashvili, N./Gujabidze, A./Sulakauri, D.: Wartezimmer zum Glück

PDFDrucken

Verkaufspreis25,00 €

Beschreibung

Natela Grigalashvili, Anka Gujabidze und Daro Sulakauri
Wartezimmer zum Glück
Drei ungewohnte Blicke auf Georgien
Mit einem Vorwort und Bildtexten von Friederike Hofert
Bildband

160 S., geb., 244 × 294 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-96311-044-3

Erschienen: Oktober 2018


Dokumentarfotografie: Georgien anders sehen

Tbilissi, die Hauptstadt Georgiens, ist eine schillernde, aufregende Metropole; hier trifft man auf Künstler, Nachtschwärmer, selbstbewusste Frauen … Doch wer sich in die entlegenen Gegenden des Landes vorwagt, findet sich in einer anderen Welt wieder. Drei georgische Fotojournalistinnen haben dies getan. Daro Sulakauri etwa erfuhr zufällig von den sogenannten Kinderbräuten in den Regionen Kachetien und Adscharien und wollte mehr über die Ursprünge dieser Tradition erfahren. In abgelegenen Dörfern traf sie diese jungen Mädchen, die von ihren Eltern verheiratet werden und kurz darauf selbst Kinder bekommen. Natela Grigalashvili porträtierte u. a. Frauen, die in Dörfern in der Nähe der Pan­kisi-Schlucht leben; diese sind vom Rest der Welt förmlich isoliert und müssen für ihre Emanzipation erst noch kämpfen. Und Anka Gujabidze hat das alltägliche Leben im tristen Rustawi und Kazreti fotografisch festgehalten. 
So roh und intim, wie Natela Grigalashvili, Anka Gujabidze und Daro Sulakauri die Geschichte ihres Landes dokumentieren, tun es nur sehr wenige Fotografinnen.

Fotografinnen

Natela Grigalashvili, geb. 1965, lebt und arbeitet als selbstständige Fotografin in Tbilissi und unterrichtet Fotografie an der dortigen Staatlichen Akademie der Künste und der Universität. 2007 Alexander-Roinishvili-Preis.

Anka Gujabidze, geb. 1987, ist freiberufliche Fotografin in Tbilissi. Sie fotografiert seit 2003. 2013 Abschluss als Master of Arts im Fach Fotografie an der Königlichen Akademie der Schönen Künste (KASK) in Gent, Belgien.

Daro Sulakauri, geb. 1985, lebt und arbeitet freiberuflich in Tbilissi. Sie studierte Fotografie in Tbilissi und New York. Vielfach ausgezeichnet, u. a. 2015 mit dem EU Prize for Journalism für ihre Serie zu Kinderhochzeiten, in der Kategorie »Dokumentarfotos«.

Pressestimmen

»Wer den Gegensätzen [Georgiens] nachgehen will, sollte sich die Bilder dieser drei Fotografinnen unbedingt ansehen.«
Solveig Bach, n-tv.de, 14. Oktober 2018

»Das schönste an diesen Bildern sind die vielen Menschen, jung und alt, traditionell oder modern, die meisten mit einer besonderen Ausstrahlung, die von den Fotografinnen authentisch eingefangen wurden. Wirklich sehenswert!«
Helmut Göbel, Wunderschöne Bildbände, 10. Oktober 2018

»[…] wuchtige, intime Dokumentarfotos.«
Stefan Mesch, Spiegel Online, 9. Oktober 2018

»Drei georgische Fotographen in persönlichen Grautönen, die eben nicht nur sagen Aufbruch […], sondern Umbruch und sehr persönliche differenzierende Fotos bringen.«
Martin Gerner, ARD-Autor/Deutschlandfunk Kultur, 8. Oktober 2018

»Entstanden ist ein intimes Bilderbuch, das einen ungeschönten Blick auf ein Land voller Widersprüche gibt.«
Schwäbische Zeitung, 4. Oktober 2018

»Sensibel und gleichzeit provokant dokumentieren ihre Fotos auch brisante Themen und zeigen den Alltag der Menschen zwischen Tradition und Fortschritt in den verschiedensten Regionen und Bevölkerungsgeschichten.«
Jürgen Christen, Buchmarkt, August 2018