Dziekan, Katrin/Pott, Ute (Hg.): Lesewelten

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Verkaufspreis24,00 €

BESCHREIBUNG

Katrin Dziekan/Ute Pott (Hg.)
Lesewelten – Historische Bibliotheken
Büchersammlungen des 18. Jahrhunderts
in Museen und Bibliotheken Sachsen-Anhalts

Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert

428 Seiten, 28 x 21 cm, geb., mit zahlr. Farbabb.
ISBN 978-3-89812-538-3

 

Bibliotheken erzählen von ihren Besitzern, Sammlern und Büchernarren, oft verschrobenen, interessanten und einflussreichen Persönlichkeiten. Sie berichten von ihren Lesern und Leserinnen, denn so manche haben sich handschriftlich in ihnen verewigt. Und jedes alte Buch hat ein Schicksal; es zeigt vielleicht Schäden eines Brandes oder es wurde verliehen, gestohlen, verlegt.
Dieser Band aus der Reihe »Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert« gibt Einblicke in die unterschiedlichen Sammlungsweisen von Adligen und Bürgern, etwa am Beispiel der Bibliothek des Fürsten Franz von Anhalt-Dessau oder der des bürgerlichen Dichters und Sammlers Johann Wilhelm Ludwig Gleim in Halberstadt. Die wunderbare Bibliothek der Franckeschen Stiftungen ist in dem ältesten profanen Bibliothekszweckbau Deutschlands erhalten geblieben. Die Marienbibliothek in Halle, die Francisceumsbibliothek in Zerbst, die Anhaltische Landesbücherei in Dessau-Roßlau und viele andere mehr in Sachsen-Anhalt bewahren herausragende Zeugnisse der europäischen Buchkultur.

herausgeberinnen

Dr. Ute Pott ist Direktorin des Gleimhauses in Halberstadt und leitet die Landesinitiative »Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert«.

Katrin Dziekan koordiniert die Aktivitäten des musealen und kulturtouristischen Netzwerkes »Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert« (zur Initiative siehe www.lsa18.de).

Pressestimmen

»Insgesamt gibt der schön hergestellte, lesenswerte und reich illustrierte Band eine ausgezeichnete Übersicht zu den Beständen des 18. Jahrhunderts in Sachsen-Anhalt und verdeutlicht die Lese- und Sammlungsschwerpunkte sozial unterschiedlicher Persönlichkeiten vor rund 250 Jahren in unserer Region.«
Bernd Feicke, Harz-Zeitschrift für den Harz-Verein für Geschichte und Altertumskunde, 64. Jahrgang 2012

»Der dritte Band aus der Reihe Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert scheint auf den ersten Blick vor allem ein prächtig ausgestatteter Bildband zu sein. Mit einer solchen Charakterisierung allein wird man dem Opus allerdings nicht gerecht. Enthält das Buch über bemerkenswerte Büchersammlungen in Sachsen-Anhalt doch vor allem fachkundige Textbeiträge zu den verschiedensten Aspekten sachsen-anhaltinischer Bibliotheks- und Buchgeschichte. Der Band macht nicht nur neugierig auf die reiche Bibliothekslandschaft Sachsen-Anhalts, sondern weckt auch Interesse an der Literatur und am kulturellen Leben des 18. Jahrhunderts überhaupt, sowie an der Erschließung und Erhaltung der Quellen, die uns heute darüber Auskunft geben. Damit ist er auch geeignet zu einer Vermittlung aktueller bibliothekarischer Arbeit sowohl an ein wissenschaftliches Publikum als auch an interessierte Laien.«
Johannes Mangei, Informationsmittel (IFB, Digitales Rezensionsorgan für Bibliothek und Wissenschaft), Oktober 2012

»Der Band gewährt Einblicke in eine überaus reiche Bibliotheks- und Sammlungslandschaft, die gerade im 18. Jahrhundert weit in das europäische Geistesleben ausgestrahlt hat. Die im wörtlichen wie im übertragenen Sinn gewichtige Publikation ist vom Inhalt, von ihrem repräsentativen Erscheinungsbild, vom Papier, von der Typographie, den Abbildungen und insgesamt vom Layout her diesem Anspruch adäquat ausgefallen.«
Prof. Dr. Peter Vodosek, Bibliothek. Forschung und Praxis, Band 36, 2012

»Ein wundervoller Band einer wichtigen Kultur.«
Der Medienbrief, 1-2/2012

»In der Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte des 18. Jahrhunderts steht das Gebiet des heutigen Bundeslandes Sachsen-Anhalt nicht an vorderer Stelle. Umso verdienstlicher ist die vorliegende Publikation, die in optisch opulenter Weise – reich illustriert durch Porträts, Bibliotheksräume, Autographen, Titelseiten – und mit substanzreichen Beiträgen die Augen dafür öffnet, wie dennoch vielfältig bestückt dieses Gebiet mit herausragenden Sammlungen war und ist. Man kann die Herausgeberinnen nur beglückwünschen zu dieser schönen, exemplarischen Abhandlung einer regionalen Bücherwelt im 18. Jahrhundert. Jedem an Bibliotheks- und Sammlungsgeschichte Interessierten kann dieser Band wärmstens empfohlen werden, zumal der großformatige, vorzüglich gedruckte Band nur bescheidene 24 Euro kostet. Dieses Unternehmen sollte Nachfolger finden!«
Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Jg. 58.2011

»Das über 400 Seiten starke Buch versammelt nicht weniger als 32 Aufsätze zu besonderen Bibliotheken und Buchbeständen des 18. Jahrhunderts. Es gibt damit einen dichten Überblick über die zahlreichen und überaus reichhaltigen Bibliotheken und Buchbeständen dieser Zeit auf dem Territorium des heutigen Sachsen-Anhalt.«
Mitteldeutsche Zeitung (Quedlinburg), 7. September 2011

»Es ist ein nützliches, erhellendes und anregendes Werk. Ein Buch, das Wissen populär vertieft - etwa im Blick auf die doch weithin bekannten Bibliotheken der Franckeschen Stiftungen oder der Landesschule Pforta - und das bislang kaum Bekanntes ans Licht holt: die kleineren Sammlungen, die sich in Schlossmuseen, Archiven und großen Bibliotheken erhalten haben.«
Mitteldeutsche Zeitung, 27. Mai 2011

»Das 18. Jahrhundert und seine zahlreichen Bibliotheken im heutigen Sachsen-Anhalt stehen im Mittelpunkt dieses opulenten Bandes. Nicht nur der zahlreichen gehaltvollen Beiträge wegen, welche die historische Bibliothekslandschaft Sachsen-Anhalts vorzüglich dokumentieren, sondern auch wegen der vielen schönen Abbildungen, ist die Vertiefung in dieses Buch ein echter Gewinn für alle, die sich für die Geschichte der Bibliotheken interessieren.«
Buchprofile/Medienprofile, Jg.56.2011, Heft 3

»
Rund drei Dutzend Experten haben sich mit Sachverstand und liebervoller Akribie beteiligt. Ein "Handbuch" bei gefühlten fünf Kilo kaum - aber zur Hand nehmen sollte man das Buch oft! Sei es zur Erweiterung eigenen Wissens, um ihm Anregungen für den nächsten Ausflug zu entnehmen oder einfach, weil es wunderschön ist mit klugen Texten und unzähligen farbigen Bildern und Faksimiles. Lesenswert!«
Scientia Halensis, Januar 2012