1707-2007 Altranstädter Konvention

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Verkaufspreis28,00 €

BESCHREIBUNG

Sächsisches Staatsarchiv (Hg.)
1707–2007 Altranstädter Konvention
Ein Meilenstein religiöser Toleranz in Europa
Redaktion: Jürgen Rainer Wolf
Veröffentlichungen des Sächsischen Staatsarchivs
Reihe A: Archivverzeichnisse, Editionen und Fachbeiträge
Band 10

Format 17 x 24 cm, geb.
196 Seiten, mit Farb- und s/w-Abb.
ISBN 978-3-89812-587-1

 

Beiträge zur Vereinbarung von Schwedens König Karl XII. und Kaiser Joseph II., die den schlesischen Protestanten Religionsfreiheit sicherte
1707 (22. August bis 1. September) schlossen König Karl XII. von Schweden und Kaiser Joseph I. in Schloss Altranstädt die sogenannte Altranstädter Konvention ab. Durch diesen Vertrag erreichte Karl XII. für die schlesischen Protestanten Duldung und Religionsfreiheit.
Aus Anlass des 300. Jahrestages der Konvention fand 2007 im Staatsarchiv Leipzig ein europäisches Kolloquium statt, das den aktuellen Forschungsstand reflektierte und den Vertrag in die Geschichte des Toleranzgedankens einordnete. Dabei wurden Aspekte der sächsischen Territorialgeschichte beleuchtet, ebenso die Rolle Habsburgs und der schwedischen Krone sowie schlesische und polnische Geschichte. Weiterhin wurde auf die Gegenreformation eingegangen, auf die Auswirkungen der Konvention bezüglich der evangelischen Kirche in Schlesien, die Bewegung der betenden Kinder, die Haltung des Vatikans und die Folgen für die schlesische Kunstlandschaft.