Ecker, Christopher: Die letzte Kränkung

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Verkaufspreis9,95 €

Beschreibung

Christopher Ecker
Die letzte Kränkung
Roman

128 S., Br., 130 x 200 mm
ISBN 978-3-95462-677-9

Erschienen: Februar 2014 (Originalausgabe)
März 2016 (Taschenbuchausgabe)


Die Bretagne zur Zeit der deutschen Besatzung: Ein Mann bewohnt in einem malerischen Fischerdorf ein Hotelzimmer. Er weiß weder, wer er ist, noch welche Aufgabe er hat, obwohl ihn die Dorfbewohner wie einen der ihren behandeln. Unklar ist auch die Beziehung zu einer jungen Frau, die ihn für ihren auf See verschollenen Ehemann zu halten scheint. Und welche Absichten verfolgen der mysteriöse Holländer oder der mit den Nazis kollaborierende Pfarrer? Alles dreht sich offenbar um ein Geheimnis, das der Mann in seinem Hotelzimmer hütet …
Nach den Romanen »Madonna« und »Fahlmann« legt Christopher Ecker mit »Die letzte Kränkung« ein atmosphärisch dichtes Vexierspiel vor, das mit den Mitteln der literarischen Phantastik die spannungsreiche Geschichte einer Identitätssuche erzählt.

AUTOR

Christopher Ecker, geb. 1967 in Saarbrücken, lebt und arbeitet in Kiel. Sein Roman »Madonna« (2007) wurde als »Buch des Jahres 2007« vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Rheinland-Pfalz e.V. ausgezeichnet. Eckers 1.000-Seiten-Werk »Fahlmann« (2012) empfahl der Kritiker Denis Scheck als »eines der großen Leseabenteuer der deutschen Gegenwartsliteratur«. 2015 wurde Ecker mit dem Friedrich-Hebbel-Preis ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Ein brillant erzählter, exquisiter Roman.«
Moritz Scheper, taz. die tageszeitung, 19. August 2014

»Ein überzeugender philosophischer Sommerroman.«
Kai Sina, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Juli 2014

»Staunen und ein leichter Schauer, Spannung und Spekulation, das alles verbringt Christopher Ecker auf 123 Seiten und vollbringt damit ein Kunststück, wozu viele Autoren hunderte von Seiten benötigen.«
Eric Hantsch, CTHULHU LIBRIA NEO, Nr. 1 2016

»Fantastischer Roman: mysteriös, sehr suggestiv, mit schönen Landschaftsschilderungen, atmosphärisch sehr dicht. Ein schmaler, aber an Anspielungen und Implikationen reicher Text.«
Franz Rottensteiner, Quarber Merkur 115, Januar 2015

»Ecker komponiert seine Erzählung sehr fein und aromenreich, seine Sprache ist unangestrengt, doch präzise. Ein Leseerlebnis!«
Thomas Lang, Münchner Feuilleton, Nr. 36 

»Ein Stück postmoderner Literaturdiskurs!«
MDR.de, 18. März 2014

»Was ›Die letzte Kränkung‹ an erzählerischer Finesse und fantastischen Gespinsten entfaltet, gleicht einer Wundertüte. Wie aus einem Spiegelkabinett, in dem die Wirklichkeit tausendfach aufsplittert. Fantastische Literatur mit Anspruch ist leider rar geworden. Christopher Ecker beweist, dass es auch heute noch Meister dieser Kunst gibt.«
Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung, 11./12. Oktober 2014

»Ein mysteriöser Roman mit großer Sogwirkung.«
Takt - Die Bahn in Ihrer Region, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, September 2014

»Ecker weiß packend und elegant zu erzählen und spickt den Roman mit solch furiosen Episoden, dass man begierig liest.«
Michael Klein, LIVE Magazin, Mai 2014

»Ein anspielungsreiches und deutungsoffenes Werk, vielschichtig konstruiert, das zum Nachdenken einlädt.«
Almut Oetjen, histo-couch.de, Mai 2014

»Häuser, Kirche, Hotel. Dorf, Meer und Meersaum. Zeichen, Stimmen, Symbole. Rausch und Hast. Eine Sprache, geschliffen wie ein Dolch aus tausendundeiner Nacht. Überlassen Sie sich dem Verwirrspiel eines großen Autors, tragen Sie den liebevoll gestalteten kleinen Roman mit nachtblauem Leinenrücken und ausfransendem Pappdeckel diesen Sommer mit an Ihr Lieblingsmeer!«
Anne Hahn, Weltexpress, 23. April 2014

»Christopher Eckers Romane verbinden Fantastik und Philosophie, trivialen Spaß und hochgeistigen Tiefsinn. (…) Er ist einer der wenigen deutschen Autoren, die wirklich zeitgemäß sind, er hat den altbackenen Realismus abgeschüttelt und denkt die oft harmlose Gegenwartsliteratur neu. Die letzte Kränkung ist nonchalant, leicht und dabei eine der imposantesten Neuerscheinungen des Frühlings.«
Joshua Groß, Nürnberger Nachrichten, 16. April 2014

»Der vielschichtigen, präzise erzählten und spannenden Geschichte kann sich der Leser zu keiner Zeit entziehen. Große Erzählkunst, die nicht zuletzt die existentielle Frage thematisiert: Was bedeutet es, ein ›Ich‹ zu sein?«
Heiko Bichel, Bücher Magazin, April 2014

»Eckers Prosa ist durch die Schule Kafkas und der Surrealisten gegangen. Die wirkliche Welt und die der Phantasmagorie, die sie zu überwuchern droht, schildert der glänzende Stilist Christopher Ecker in einer geradezu klassisch ausgewogenen, dabei bilderreichen, präzisen und gänzlich unaufgeregten Sprache, die das Wunderbare noch wunderbarer erscheinen lässt.«
Hannes Hansen, Kieler Nachrichten, 26. Februar 2014

»Die letzte Kränkung ist beste Unterhaltung und philosophisches Theater zugleich.«
Sebastian Riemann, belletristik-couch.de, September 2016