Zimmermann, Monika: Viel Lärm und nichts

PDFDrucken
Verkaufspreis16,00 €

Beschreibung

Monika Zimmermann
Viel Lärm und nichts
Roman

ca. 200 S., Br., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-96311-011-5

ET: Juni 2021


Ein skurriler Roman, der der Wirklichkeit näher ist, als man meint

Lisa, leidenschaftliche Journalistin, hat den Medienrummel satt. Sie will nicht werden wie ihr Chefredakteur, der sich seine Meinung durch keine Fakten trüben lässt. Und sie will nichts mehr zu tun haben mit eitlen Verlegern, die ihre Chefredakteure feuern wie nur Fußballtrainer fliegen. Lisa wechselt von der Redaktion in die Regierung, vom Journalismus in die Politik. Und merkt schnell: Sie strampelt im Hamsterrad. Alles dreht sich pausenlos, aber nur im Kreis. Die immer dreister auftretenden Fanatiker, die die Demokratie bedrohen, lassen sich mit Aktionismus so wenig bekämpfen wie mit vernichtenden Kommentaren. Dieser skurrile Roman gibt tiefe Einblicke in den Medien- und Politikbetrieb, wie sie nur eine Insiderin geben kann. Am Ende ahnt der Leser: Überall ist viel Lärm und heraus kommt – nichts.

Autorin

Monika Zimmermann, geb. 1949 in Diepholz. Studium der Geschichte und Kunstgeschichte in Göttingen, 1976 Promotion an der Universität in Hamburg. Bis 1990 DDR-Korrespondentin der »Frankfurter Allgemeine Zeitung«. Nach der Wende Chefredakteurin verschiedener Zeitungen. 2006 Wechsel in die Politik, u. a. Regierungssprecherin in Sachsen-Anhalt. Sie lebt in Berlin. Im Mitteldeutschen Verlag erschien u.a. »Unter lauter Leuten« (2016) und »Kroch – der Name bleibt« (2018).

PRESSESTIMMEN

»Die Autorin punktet durch ihre Sachkenntnis im Spannungsfeld Landespolitik und Presse.«
Ulrich Kühne, ekz.bibliotheksservice, 19. Juli 2021

»Monika Zimmermann ist es gelungen, ein munteres, uneitles und milieusicheres Buch zu schreiben. Ein auch komisch-komödiantischer Report aus einem schon längst wieder anders geplagten Betrieb, in dem zwangsläufig "viel Lärm" ist, aber in dem es doch nie nur um "Nichts" geht, sondern im besten Fall um das Ermöglichen von Öffentlichkeit und Teilhabe. Monika Zimmermanns Roman ist auch eine sarkastische Dreinrede. Der folgt man mit Vergnügen.«
Christian Eger, Mitteldeutsche Zeitung, 23. Juli 2021