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Poláček, Karel: Männer im Abseits

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Verkaufspreis16,00 €

Karel Poláček
Männer im Abseits
Aus dem Tschechischen von Herta Soswinski
Mit einem Nachwort von Sylvia Soswinski
Roman

320 S., Br., 130 × 200 mm
ISBN 978-3-96311-155-6

Erschienen: Februar 2019


Die Wiederentdeckung eines zeitlosen Humoristen

Emanuel ist 25, ein aufbrausender, aber gutherziger Tunichtgut und – fußballbegeistert! Mit seinem Vater teilt er eine winzige Wohnung, ein winziges Bett und die Liebe zu Viktoria Žižkov. Seine Zeit verbringt er daher meist auf den Zuschauerrängen der Prager Fußballplätze, um seiner Mannschaft beizustehen oder Anhängern anderer Clubs gehörig die Meinung zu sagen. Doch selbst jemand wie er muss lernen, Verantwortung zu übernehmen und eventuell sogar eine Familie gründen …
Eine leichtherzige, ironische Erzählung voller verschrobener Charaktere und eine humorvolle Darstellung des Lebens der »einfachen Leute« im Prag der 1930er Jahre.
Karel Poláček gilt als einer der bedeutendsten Humoristen Tschechiens. Er zeichnet sich aus durch die Darstellung der Probleme und Schwächen der einfachen Menschen im tschechisch-jüdischen Stadtmilieu, wie auch die satirische Kritik von kleinbürgerlichem, engstirnigem Spießertum und gehobenen Schichten gleichermaßen. Seine Werke wurden mehrmals verfilmt und einige auch ins Deutsche übersetzt.
Karel Poláček (1892–1945) war tschechischer Schriftsteller und Journalist jüdischer Abstammung. Nach dem Armeedienst im Ersten Weltkrieg wandte er sich mithilfe von Karel Capek der Schriftstellerei zu und arbeitete als Gerichtsschreiber, Journalist, Kolumnist und Essayist für verschiedene Zeitschriften bis zur deutschen Besetzung. Poláček starb 1945 in einem Nebenlager des KZ Auschwitz.
»Vor der Kulisse des alten Prags schildert er mit viel Witz und Ironie das Alltagsleben des Prager Mittelstands.«
Christian Orou, alszeilen – Das schwarz-weiße Stadionmagazin, 13. September 2019

»Ein literarisches Kleinod, ein Schelmenroman und eine äußerst humorvolle Beschreibung des Lebens der sogenannten einfachen Leute im Prag der 1930er Jahre mit vielen wunderbar verschrobenen Charakteren.«
Maren Zimmermann, Jury-Mitglied »Fußballbuch des Jahres 2019« der Deutschen Akademie für Fußball-Kultur, 8. August 2019

»Es sind Feinheiten, die diesen Roman absolut lesenswert machen: der Witz, die offenlegende Ironie, die verschrobenen Charaktere.«
Ruben Höppner, Read Ost, 18. Juli 2019

»Das Buch ist auch aus sporthistorischen Gründen bemerkenswert. Während es verfasst wurde, zählte die Tschechoslowakei zu den Fußballgroßmächten der Welt.«
Fenja Morrin, Litlog, Juli 2019

»Man muss der Übersetzerin Herta Soswinski hohen Respekt zollen. Sie schafft es, dem Humor und Feingeist Poláčeks auch im Deutschen gerecht zu werden.«
Paul Schönwetter, Der Tödliche Pass, 93.2019

»›Männer im Abseits‹ zeichnet mit feiner tschechischer Satire ein faszinierendes Bild einer vergessenen Fussballkultur.«
Mämä Sykora, Zwölf. Fussballgeschichten aus der Schweiz, Juli 2019

»Zur dichten Atmosphäre und guten Lesbarkeit des 1931 geschriebenen Buchs trägt auch die großartige Sprache von Übersetzerin Herta Soswinski bei.«
Jakob Rosenberg, Ballesterer Fußballmagazin, Mai 2019

»Das Buch beschreibt den Fußball als eine leidenschaftliche, gleichwohl unschuldige Volkskultur, die er heute aus verschiedenen Gründen nicht mehr sein kann.«
Jens Kirschneck, 11 Freunde, März 2019

»In Poláceks Analyse der Gesellschaft, der Werte und der Welt des ›kleinen Mannes‹ erkennt man einen Menschenfreund, der für ein
ehrliches und aufrichtiges Miteinander im täglichen Leben wirbt.«
Laura Wägerle, Kreuzer Logbuch, März 2019

»›Männer im Abseits‹ ist eine tschechische Vorform des berühmten Fußballbuches ›Fever Pitch‹. Es ist viel lustiger und abwechslungsreicher, wie Karel Polácek einen Vater und seinen Erwachsenen Sohn, zwei närrische Anhänger von Viktoria Zizkov, durch das Prag der ›kleinen Leute‹ von einem Schicksalsspiel zum nächsten begleitet.«
n
eues deutschland, 21./24. März 2019

»Viel Situationskomik und spritzige Dialoge machen den Roman auch heute noch zu einem Lesevergnügen.«
Birgitta Negel-Täuber, ekz bibliotheksservice, 18. März 2019
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