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Veranstaltung

Titel:
(Über-)Leben unter dem stalinistischen Terror: Literarische Erinnerungen von Gulag-Häftlingen
Wann:
Mi, 19. August 2020, 18:00 Uhr
Wo:
Videogespräch -
Kategorie:
Online-Buchpräsentation mit Gespräch

Beschreibung

Online-Buchpräsentation mit Gespräch

Zwangsarbeit, Hunger, Kälte, Krankheit, Gewalt und Willkür – all das mussten Sergej Maximow und Lewan Berdsenischwili erleben. Während des stalinistischen Terrorregimes wurden sie in unterschiedlichen Epochen in Lagern des Gulag-Systems inhaftiert. In ihren Erinnerungen berichten sie über ihre Verhaftung, die Verhören durch den Geheimdienst, über die Transporte, die schwere körperliche Arbeit, die alltäglichen Entbehrungen – aber auch über die Solidarität unter den Häftlingen und über den Erhalt ihrer Würde sowie die Hoffnung auf Freiheit.
Die Erinnerungen von Lewan Berdsenischwili wurden bereits 2018 unter dem Titel „Heiliges Dunkel. Die letzten Tage des Gulag“ in deutscher Sprache veröffentlicht; die Erzählungen von Sergej Maximow  („Taiga“) erscheinen im August 2020 – beide im Mitteldeutschen Verlag Halle (Saale).

Christine Hengevoß hat beide Bücher ins Deutsche übersetzt und stellt die Erinnerungen der beiden ehemaligen Häftlinge in einer Online-Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung vor. Gemeinsam mit dem Historiker Dr. Ulrich Mählert (angefragt) diskutiert sie anschließend mit dem Publikum über die Bücher und über die Aufarbeitung der kommunistischen Verbrechen.

Begrüßung
Dr. Andreas Schulze  / Konrad-Adenauer-Stiftung; Leiter des Regionalbüros Westfalen
 
Vorstellung zweier Erinnerungsbücher zum Gulag
Christine Hengevoß  / Übersetzerin
 
Anschließend Diskussion mit
Dr. Frank Hoffmann / Institut für Deutschland-Forschung, Ruhr-Universität Bochum
 
Moderation
Björn Wollmeiner / Politikwissenschaftler und Altstipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung

Die Veranstaltung findet als Videogespräch über Zoom statt. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich – wir senden zeitnah vor dem Termin die Einwahldaten. Die Nutzung der Software ist kostenlos; es können aber ggf. Kosten für die Internet-Verbindung entstehen.

Die Einwahl ist über jedes Endgerät (Smartphone, Tablet, Laptop) möglich. Die Videokamera und das Mikrofon können dabei von den Teilnehmenden jederzeit selbst abgeschaltet werden.

Kontakt
Konrad-Adenauer-Stiftung e. V.
Regionalbüro Westfalen  
Kronenburgallee 2, 44141 Dortmund
T +49 231 / 1087777-0
F +49 231 / 1087777-7
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Eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. / Regionalbüro Westfalen 


Veranstaltungsort

Standort:
Videogespräch