Zimmer, Keno: Das Burger Landrecht

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Verkaufspreis30,00 €

Beschreibung

Keno Zimmer
Das Burger Landrecht
Ein spätmittelalterliches Rechtsbuch aus dem Kernland des Sachsenspiegelrechts
Studien zur Landesgeschichte, Bd. 8
Zugl. Diss., Univ. Freiburg i. Br. 2000

250 Seiten, geb.
ISBN 978-3-89812-198-9

 

Umfassende Darstellung des spätmittelalterlichen Rechtsbuchs aus dem Kernland des Sachsenspiegelrechts

Der 8. Band der Reihe »Studien zur Landesgeschichte« behandelt das Burger Landrecht, ein kleiner Text aus dem räumlichen und zeitlichen Umfeld des Sachsenspiegels, den die Forschung seit längerer Zeit aus dem Auge verloren hat. Im ersten Teil wird der Hintergrund des Burger Landrechts in der mittelalterlichen Siedlungs- und Herrschaftsentwicklung des Landes zwischen Elbe und Havel behandelt. Der zweite Teil stellt die Handschrift vor, in der das Burger Landrecht überliefert ist, während im dritten Teil der Text eingehend interpretiert wird.

AUTOR

Dr. Keno Zimmer, studierte Jura und promovierte in Freiburg über das Burger Landrecht. Heute arbeitet er als Geschäftsführer einer Wohnungsbaugesellschaft in Saarbrücken.

Pressestimmen

»Der Verfasser bindet die Quelle überzeugend in den geschichtlichen Rahmen der Ostsiedlung ein, beschreibt sorgfältig die Handschrift und schließt danach ihren Inhalt vom Prolog ausgehend umsichtig auf. Insgesamt erfährt die Quelle trotz Eingebundenheit des Verfassers in derzeitige rechtsgeschichtliche Sichtweisen eine insgesamt weiterführende Betrachtung, die für längere Zeit eine gute Grundlage für jegliche weitere Erörterung abgeben wird.«
Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, 127. Bd., Wien 2010

INHALT

A. Einleitung S. 15
B. Der geschichtliche Rahmen: Das Burger Landrecht in der erzstiftisch-magdeburgischen Kolonisations- und Territorialgeschichte östlich der Elbe S. 27
C. Die Burger Rechtshandschrift S. 45
D. Der Prolog S. 51
E. Die erb- und familienrechtliche Normgruppe S. 59
F. Das Gericht vor der stad tu Borch S. 115
G. Das Unrecht und dessen verfahrensrechtliche Bewältigung S. 135
H. Verfahrensrechtliche Gewohnheiten bei Klagen um Grundeigentum S. 193
I. Verfahrensrechtliche Nachträge zu Gestellungsbürgschaft und Handhaftverfahren S. 211
J. Verfahrensrechtliche Gewohnheiten bei der Übertragung von Grundeigentum S. 219
K. „Kampfwürdige Wunden“ S. 245
L. Ergebnisse und Schlussbetrachtung S. 253