Herlemann, B.: »Wir sind geblieben, was wir immer waren ...«

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Verkaufspreis23,00 €

BESCHREIBUNG

Beatrix Herlemann
»Wir sind geblieben, was wir immer waren, Sozialdemokraten«
Das Widerstandsverhalten der SPD im Parteibezirk Magdeburg-Anhalt gegen den Nationalsozialismus 1930–1945
Studien zur Landesgeschichte, Bd. 6

350 S., geb., 200 s/w-Abb.
ISBN 978-3-89812-108-8

 

Im sechsten Band aus der Reihe »Studien zur Landesgeschichte« sind neue Forschungsergebnisse zur Geschichte der Sozialdemokratie in der Region Magdeburg-Anhalt, besonders zum Widerstandsverhalten der SPD in den Auseinandersetzungen mit dem Nationalsozialismus publiziert. Beginnend mit der Darstellung eines weit gefächerten sozialdemokratisch geprägten Geflechts von Partei-, Gewerkschafts-, Genossenschafts-, Kultur-, Freizeit- und lebensweltlichen Organisationen der zwanziger Jahre, untersucht die Autorin das aus diesem besonders dichten Milieu erwachsene widerständische Verhalten organisierter Gruppen und Freundeskreise. Die unter den Widerstandsorganisationen im Dritten Reich wohl am längsten unentdeckt gebliebene Bruschke-Lehmann-Gruppe, das Nachrichtennetz des führenden Metallgewerkschafters Willy Rößler und die erzwungene Emigration bedrohter Führungskräfte sind nur einige Schwerpunkte der Forschungsarbeit.

Autorin

Beatrix Herlemann lebt in Hannover, sie ist freiberufliche Historikerin mit Schwerpunkt Geschichte der deutschen Sozialdemokratie.

Inhalt

I.     Der Parteibezirk Magdeburg-Anhalt in der Weimarer Republik …19
II.    Untergang auf Raten …70
III.   Der Widerstand formiert sich …104
IV.   Widerständisches Verhalten in den Jahren 1934 bis 1938/39 …146
V.    Exkurs über die »Wachsamkeit der Volksgenossen« …224
VI.   Die sozialistischen Splittergruppen …246
VII.  Die Kriegsjahre …264
VIII. Nachkriegszeit: Kurze Hoffnung und lange Verfolgung …295
Nachwort: Rüdiger Fikentscher: Aufbruch 1989 …307