Gasquet, Frédéric: Der Brief meines Vaters

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Verkaufspreis12,95 €

BESCHREIBUNG

Frédéric Gasquet
Der Brief meines Vaters

Eine tunesische Familie in der Nazi-Hölle
Aus dem Französischen von Manfred Flügge
Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Schriftenreihe Biographien, Erinnerungen, Lebenszeugnisse, Band 4

176 S., Br., 148 x 210 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-321-1

Erschienen: Juli 2014

 

Die bewegende Spurensuche nach dem Vater, den die Nazis umbrachten, und der Geschichte der eigenen Familie

Elf Jahre alt ist Frédéric Gasquet, als ihm seine Mutter einen Brief seines Vaters vorliest, den dieser im Mai 1944 in Torgau geschrieben hat. Mit diesem Brief musste sich Gilbert von seiner Frau und dem damals drei Jahre alten Sohn verabschieden. Er war wie sein Vater Joseph und sein Bruder Jean von den Deutschen zum Tode verurteilt worden.
Jahrzehnte braucht Gasquet, um mehr über seine Angehörigen zu erfahren. Nach und nach ergründet er die Umstände ihrer Verhaftung, ihrer Verurteilung und schließlich ihres Todes unter dem Fallbeil im Zuchthaus Halle (Saale).
In seinem erstmals 2006 in Frankreich erschienenen Buch beschreibt Frédéric Gasquet die aufwühlende Suche nach seinen Verwandten, ebenso die Geschichte seiner in Tunesien und Marokko verwurzelten jüdischen Familie und den Schmerz, den die persönlichen Verluste bis in die heutige Zeit verursachen.
Für die deutsche Ausgabe wurde der Text mit Anmerkungen versehen, einem Nachwort ergänzt und geänderten Abbildungen ausgestattet.

Autor

Frédéric Gasquet, geb. 1941 in Tunesien, Studium der Mathematik (Bachelor) und Naturwissenschaften an der Universität Montpellier. Tätigkeiten als Ingenieur in Technologieunternehmen. Daneben Schiedsmann am »Tribunal de Commerce de Versailles« und am »Court of Appeal de Versailles«. Gasquet lebt in Paris.