Ninh, Bao: Die Leiden des Krieges

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Verkaufspreis24,95 €

Beschreibung

Bao Ninh
Die Leiden des Krieges
Roman
Aus dem Vietnamesischen von Günter Giesenfeld, Marianne Ngo und Nguyen Ngoc Tan
Bibliothek der Entdeckungen, Bd. 8

320 S., geb., 130 x 210 mm, mit Illustrationen
ISBN 978-3-95462-339-6

Erschienen: Juli 2014 (1. Auflage)
Erschienen: Februar 2016 (2. Auflage)

 

Die fesselnde Geschichte eines Soldaten, der nach dem Vietnamkrieg nicht in das zivile Leben zurückfindet

Bao Ninh erzählt versatzstückartig die Geschichte des Ex-Soldaten Kien. Die ihn quälenden Erinnerungen an Zerstörung, Leid und Tod, aber auch an seine unglückliche Liebe verhindern, dass er im Nachkriegs-Vietnam Fuß fassen kann. Er gibt sich dem Alkohol hin und verbringt die Nächte mit fieberhaftem Schreiben. Als er eines Tages verschwindet, hinterlässt er einen riesigen Stapel ungeordneter Manuskriptseiten.
Ohne jegliches Heldenpathos erzählt Bao Ninh die Geschichte eines jungen Soldaten, die viele autobiografische Züge trägt.

Autor

Bao Ninh, geb. 1952 in Hanoi. Im Vietnamkrieg diente er als 17-jähriger Rekrut des Nordens in der »Glorreichen 27. Jugendbrigade«. Von den 500 Jugendlichen, die 1969 in den Krieg zogen, überlebten gerade einmal zehn. Für seinen Debütroman, der in Vietnam zum Bestseller wurde, erhielt Bao Ninh 1991 den Preis des nationalen Schriftstellerverbandes.

Pressestimmen

»Ein großer Anti-Kriegs-Roman.«
Katharina Borchardt, Deutschlandradio Kultur, 23. Dezember 2016

»Ein Roman in flirrender Sprache, in Vietnam ein moderner Klassiker.«
Welt Empfänger. Litprom-Bestenliste, 26/Frühjahr 2015

»Dem Autor ist damit ein wirklich gewaltiger Roman gelungen, den man mit atemloser Bestürzung liest.«
Neue Zürcher Zeitung, 21. März 2015

»Ein Standardwerk der vietnamesischen Nachkriegsliteratur, beeindruckend und bewegend.«
Nadine Hahnke-Ristau, ekz.bibliotheksservice, 2014/41

»Wohl kein Autor hat so viele Tote und Tode beschrieben wie Bao Ninh. Der unglaublich spannende Roman wechselt in glasklarer Sprache bunt durch die Zeiten. Ein großes Buch über soziale Isolation, Trunksucht, Zerstörung durch Krieg. Ein inständiges, schmerzhaftes Antikriegsbuch, ganz große Literatur.«
Frank Willmann, Weltexpress, 1. September 2014