Spring, Bernhard (Hg.): Alfred Wolfenstein

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Verkaufspreis18,00 €

BESCHREIBUNG

Bernhard Spring (Hg.)
Alfred Wolfenstein
Lesebuch

184 S., geb., 130 x 200 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-89812-825-4

 

Ein Lesebuch zu Alfred Wolfenstein (1883–1945), einem der großen Expressionisten der Zwischenkriegszeit

Der hallische Schriftsteller Alfred Wolfenstein (1883–1945) zählt aufgrund seines vielseitigen Schaffens zu den großen Expressionisten der Zwischenkriegszeit. Die jahrelange Flucht vor den Nazis, seine Ausbürgerung 1939 und sein früher Tod ließesein Schreiben jedoch in Vergessenheit geraten. Das Lesebuch soll den Autor einem fachwissenschaftlich wie literarisch interessierten Publikum wieder zugänglich machen. Die Textauswahl, die Wolfensteins Gedichte, Erzählungen, Essays und Rezensionen umfasst, wird durch ein Nachwort zu Werk und Person ergänzt.

Herausgeber

Bernhard Spring, geb. 1983; Studium der Literatur und Geschichte in Halle und Leipzig; seit 2008 freie Mitarbeit bei der »Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien«; seit 2009 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes; Autor zweier Eichendorff-Krimis, die 2010 und 2011 im Mitteldeutschen Verlag erschienen.

Pressestimmen

»Eine verdienstvolle Edition.«
Der Medienbrief, 3/4 2013

»Sehr zu empfehlen ist Bernhard Springs Buch über Alfred Wolfenstein, einen in Halle geborenen jüdischen Dichter.«
Häuptling Eigener Herd, Nr. 52/Dezember 2012

»Bernhard Spring hat es gewagt, den fast vergessenen Dichter Alfred Wolfenstein aus dem Dunkel der Literaturgeschichte hervorzuholen. Mit Bravour ist dies dem erst 28-jährigen Autor in seinem Lesebuch gelungen.«
Sebastian Krziwanie, Zachow-Magazin, August 2012

»Springs Wolfenstein-Lesebuch ist eine verdienstvolle Wiederentdeckung eines einst Namhaften, der zu Unrecht vergessen ist.«
Detlef Färber, Mitteldeutsche Zeitung, 17. Juli 2012

»Bernhard Spring hat in seinem noch jungen Leben schon einiges Erstaunliches geleistet. Ganz besonderer Dank gilt ihm dafür, dass er sich für den von den Nazis verfolgten Dichter Alfred Wolfenstein eingesetzt hat. Ohne Spring wäre dieser enorm belesene Schriftsteller wohl vergessen.«
Häuptling Eigener Herd, Nr. 51/Juli 2012

»Wolfenstein wird für den Leser als Mensch erfassbar, sein Schaffen gewinnt eine persönliche Note. Ebenso überraschend erweist sich die Textauswahl, die Spring vorgenommen hat. Spring lässt eine politische und literaturwissenschaftliche Zuordnung Wolfensteins größtenteils außer Acht und konzentriert sich vielmehr auf dessen Texte selbst.«
Journal für Natur- und Heimatfreunde Sachsen-Anhalt, 4/2011

»Wie kaum ein anderer Dichter dieser Zeit schärft er sein Bewusstsein an der faschistischen Herausforderung, die ihn ins Exil zwingt […].«
Dr. Erich Jooß, DasGedichtblog.de, 15. Juni 2017