Urman, Judy: Schönebeck – Shanghai – Denver

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Verkaufspreis9,95 €

Beschreibung

Judy Urman
Schönebeck – Shanghai – Denver
Erinnerungen einer Deutschen jüdischen Glaubens
Herausgegeben von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt
Schriftenreihe Biographien, Erinnerungen, Lebenszeugnisse
Band 2

128 S., Br., 148 x 210 mm, mit s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-223-8

Erschienen: Februar 2014

 

Der bewegende Erinnerungsbericht der deutschen Jüdin Judy Urman geb. Lübschütz

Judy Urman geb. Lübschütz erzählt in ihren eindrücklichen Erinnerungen die Geschichte von Flucht und Neubeginn: In den 1930er Jahren erlebt sie als Kind jüdischer Abstammung den Beginn der NS-Diktatur in Deutschland und die tägliche Schikanierung der jüdischen Bevölkerung. Gemeinsame mit ihrer Mutter gelingt die Ausreise Richtung Osten. Über Russland und die Mandschurei gelangen sie nach Shanghai, wo sie der Vater bereits erwartet. Doch auch dort sind sie neuerlichen Repressalien durch die japanischen Besatzer ausgeliefert. Nach Ende des Krieges reisen Jutta und ihr Mann Ernst, den sie im Exil kennengelernt hat, nach Israel aus, wollen aber weiter nach Amerika, wohin bereits Juttas Eltern emigriert sind. Nach einem Umweg über Wien sehen sie schließlich am 9. November 1952 an Bord der »SS Georgic« die Freiheitsstatue von New York.
In ruhiger, unaufgeregter Sprache erzählt Jutta Lübschütz ihre bewegende Lebensgeschichte. Sie schreibt über Leid und Elend, aber auch über Hoffnung und bescheidenes Glück und erzählt von Menschen, die trotz der widrigen Umstände Würde und Menschlichkeit bewahrt haben.

Autorin

Judy Urman, geb. 1927 als Jutta Lübschütz in Magdeburg, aufgewachsen in Schönebeck, 1940 Ausreise aus Deutschland, nach Kriegsende in Israel, von dort 1952 Auswanderung in die USA.