Müller, Klaus: Gehen, um zu bleiben

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Verkaufspreis14,95 €

Beschreibung

Klaus Müller
Gehen, um zu bleiben
Aus der DDR nach Italien – und zurück

264 S., KlBr., 130 x 200 mm
ISBN 978-3-95462-317-4

Erschienen: Juni 2014
2. Auflage 2017

 

Die wahre Geschichte einer waghalsigen Reise und Inspiration für F.C. Delius’ Bestseller »Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus«

Die aufsehenerregende Geschichte von Klaus Müllers lange vorbereiteter illegaler Ausreise aus der DDR in den Westteil Deutschlands ist die einer unstillbaren Sehnsucht, auf den Spuren des Schriftstellers Johann Gottfried Seume (1763–1810) Italien zu bereisen. Müller, dem der »Grenzdurchbruch« mittels eines Bootes über die Ostsee 1988 tatsächlich gelingt, will aber den Landstrich seiner Wahl – die mecklenburgische Küste – nicht für immer verlassen und kehrt deshalb, nachdem er Italien gesehen hat, über die Zwischenstation im DDR-Aufnahmelager zu Frau und Freunden nach Rostock zurück.

Autor

Klaus Müller, geb. 1941 in Dresden, lebt in Rostock. Ausbildung zum Maschinenschlosser. Nach der Abendschule, die er nicht beenden durfte, und Lehre als Kellner und Gaststättenleiter viele Jahre im gastronomischen Gewerbe tätig. Für seine spektakuläre Italienreise, bis heute Gegenstand des öffentlichen Interesses, eignete er sich umfangreiche nautische/seglerische Kenntnisse an. Nach der Wende war er als Projektleiter und ist nun als Sachbuchautor tätig.

Pressestimmen

»Hier läuft er zu seiner erzählerischen Hochform auf, verweist auf touristische Höhepunkte, streut geschichtliche Details und ruft klassisches Bildungsgut auf. Große Kultur findet sich regelmäßig neben Alltäglichkeiten, Elemente des Berichtes wechseln sich ab mit emotional gedämpften Schilderungen – in der ihm eigenen Art des sachlich-staunenden Fabulierens verknüpft er alles zu einer abwechslungsreichen Patchwork-Decke der Erinnerung.«
Ralf Langer, Lesefutter 2015

»Die Jahrzehnte haben den unwahrscheinlichen Reisebericht in eine unwirkliche Abenteuergeschichte verwandelt.«
Bastian Brandau, http://www.deutschlandradiokultur.de, 4. Oktober 2014

LESERSTIMMEN

»Ich habe oft gedacht, ich bin mittendrin und erlebe alles selbst.« Anita Liebing