Mortschiladse, Aka: Liebe und Tod in Tiflis

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Verkaufspreis28,00 €
Erscheinungsdatum: 10.12.2020

Beschreibung

Aka Mortschiladse
Liebe und Tod in Tiflis
Roman
Aus dem Georgischen von Rachel Gratzfeld

544 S., geb., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-96311-226-3

ET: Dezember 2020


Ein Roman, in dem literarische Genres, Zeit und Raum verschmelzen

Mogela und Lewiko – zwei junge Männer in Tiflis und Freunde seit Jugendzeiten: Mogela lebt am linken Ufer des Flusses im Haus der tausend Bücher, die sein bibliomaner Großvater hinterlassen hat, Lewiko im reicheren Viertel am rechten Ufer. Mogela liest keine Bücher, verbringt seine Tage kiffend und tagträumend und denkt vor allem an Lewiko. Dieser ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen und Mogela entdeckt, dass sein Freund ein Doppelleben führte. Auch Mogelas Großvater scheint noch ein anderes Leben geführt zu haben. Zwielichtige Typen, die sich in Mogelas Hinterhof herumtreiben und vom Großvater angeblich vergrabenes Gold suchen, zwingen ihn zur Flucht. Den Schlüssel zu seinem Haus der tausend Bücher hinterlässt er der Frau, die er liebt und die er Rose von Schiras nennt …
Auf fantastische Weise und in seiner gewohnt meisterhaften Art beschreibt Mortschiladse die schwierige wirtschaftliche Lage in Georgien und die Not einer ganzen Generation junger Menschen, die in der Ferne ihr Glück versuchen, dabei jedoch das verlieren, was sie miteinander verbindet.

Autor

Aka Mortschiladse, geb. 1966 in Tiflis, ist einer der bekanntesten georgischen Schriftsteller der Gegenwart. Er debütierte 1992 mit dem inzwischen verfilmten Roman »Die Reise nach Karabach« (1992), der zu einem Bestseller wurde. Für seine Romane erhielt er die wichtigsten Literaturpreise seines Landes. Im Mitteldeutschen Verlag erschienen »Santa Esperanza« (2017), »Schatten auf dem Weg« (2018), »Obolé« (2018) und »Von alten Herzen und Schwertern« (2020). Der Autor lebt und arbeitet in London.

Pressestimmen

»Mit Aka Mortschiladse ist ein Autor aus Georgien zu entdecken, der sehr welthaltig, aber auch literarisch avanciert von den kaukasischen Wirren erzählt.«
Jan Wiele, Frankfurter Allgemeine Zeitung