Aris, Nancy: Dattans Erbe

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Verkaufspreis14,95 €

BESCHREIBUNG

Nancy Aris
Dattans Erbe
Roman

316 S., Br., 130 x 200 mm
ISBN 978-3-95462-621-2

Erschienen: März 2016

 

Über die »Kaufhauskönige von Wladiwostok«

»Wenn Sie es nicht finden, wer dann?« Mit diesen Worten macht sich die Historikerin Anna Stehr auf nach Wladiwostok. Sie soll das Tagebuch von Adolph Dattan finden. Er hatte dort das Kaufhaus Kunst & Albers aufgebaut, noch bevor es in Europa Kaufhäuser gab. Sein kometenhafter Aufstieg endet mit dem Ersten Weltkrieg. Ins Räderwerk der Weltpolitik geraten, kehrt er aus der Verbannung als gebrochener Mann nach Naumburg zurück. Ein Jahrhundert später hofft sein Enkel, im Tagebuch die Gründe für die Verbannung zu finden. Anna Stehr geht für ihn auf Spurensuche, doch ihre Reise ist heikel. Die angemietete Wohnung entpuppt sich als Autoschmugglertreff, die Vormieterin scheint spurlos verschwunden. Im Archiv lässt man sie schmoren und abends wartet der postsozialistische Wohnblock mit seinen übrig gebliebenen Bewohnern auf sie. Nach drei Monaten verlässt sie Wladiwostok. Ohne Tagebuch, aber mit einer Spur, die nach Naumburg führt. Was sie dort finden wird, ist spektakulär.
Nancy Aris erzählt vom zaristischen Russland, vom Ende der Sowjetunion und von der Gegenwart unter Putin. Der Roman zeigt, wie widersprüchlich ein Eintauchen in Vergangenes sein kann und wie beschränkt historische Erkenntnis ist.

autorin

Nancy Aris, geb. 1970 in Berlin, Studium der Russistik, Polonistik und Neuesten Geschichte in Berlin, Moskau und Wroclaw. Promotion zur Geschichtsschreibung im Stalinismus und umfangreiche Archivrecherchen in Moskau. Seit 2003 ist sie stellvertretende Sächsische Landesbeauftragte für die Stasi­-Unterlagen. Diverse Publikationen zur Diktaturgeschichte. 

PRESSESTIMMEN

»Aris hat kein Sachbuch, sondern einen Roman geschrieben, erzählt vom zaristischen Russland, vom Ende der Sowjetunion und durchaus von der russischen Gegenwart unter dem Autokraten Putin.«
Christian Ruf, Dresdner Neueste Nachrichten, 11. Februar 2017

»Die Geschichte des Adolph Dattan aus Naumburg ist Zeitgeschichte und Stoff für einen Roman, den Nancy Aris zwischen Wahrheit und Fiktion ungeheuer spannend erzählt.«
Romy Gehrke, MDR Thüringen, 17. Januar 2017

»Es ist ein Buch für geduldige und sensible Leser, die sich vorbehaltlos in bislang unbekannte Tiefen der Geschichte mitnehmen lassen.«
Torsten Unger, Kultursendung Marlene, 12. Januar 2017

»Die Autorin schafft es, in leichter, unprätentiöser Sprache, lebendig und reportagehaft große Spannung aufzubauen.«
Irmgard Berner, Berliner Zeitung, 05. Januar 2017

»Die Vielzahl an Figuren und Nebenhandlungen gewährt einen Einblick in das Leben Wladiwistoks und macht dieses Buch zu einem spannenden Roman auf verschieden Ebenen.«
José García, Die Tagespost, 19. November 2016

»Brachiale Brüche sorgen für neue Minenfelder, spannende Verwicklungen und die Vervollständigung eines Puzzles.«
Roland Barwinsky, Freie Presse, 14. Oktober 2016

»Ein Buch mit Überraschungen und partiellen Einblicken in die heutige russische Gesellschaft und das Leben dort.«
Doris Hennies, Cellesche Zeitung, 10. Oktober 2016

»Wer Russland ein wenig kennt, wird begeistert sein, wie die Autorin das Leben dort in seinen Feinheiten erfasst, wie sie Menschen porträtiert.«
neues deutschland, 27. April 2016

»Wunderschön erzählt, hält bis zum überraschenden Ende in Atem und sei dringlichst weiterempfohlen!«
Anne Hahn, Kulturexpresso.de, 10. Juni 2016

»Sie verknüpft Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Fiktion zu einer knappen, erhellenden Handlung mit unerwarteten Wendungen.«
ekz.bibliotheksservice, 25. April 2016

»Nancy Aris schickt die Leser zu einem spannenden Hindernislauf nach Fernost und in die Geschichte.«
Michael Wüstefeld, Sächsische Zeitung, 2. August 2016

»Die Kenntnis der russischen Sprache, der sowjetischen und postsowjetischen Bräuche samt Geschichte des Fernen Ostens ist überall zu spüren.«
Biskupeks Auslese, Belle triste, Eulenspiegel Ausgabe 10/16

»Spannend aus der Perspektive der Protagonistin Anna erzählt, mit vielen interessanten fiktional aufgeladenen Figuren.«
Wolfgang Schlott, OSTRAGEHEGE, 82 IV/2016

»Der Roman „Dattans Erbe“ ist ein Doku-Krimi – ein Buch, das man ungern aus der Hand legt, bevor man nicht die letzte Seite gelesen hat.«
Sybille Krägel, StuDeO-Info Juni 2017