Penzel, Joachim: Ein Requiem in Stein

PDFDrucken

Verkaufspreis19,95 €

Beschreibung

Joachim Penzel
Ein Requiem in Stein
Die Neugestaltung des halleschen Stadtgottesackers durch Gegenwartskünstler

152 S., geb., 270 × 210 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-95462-931-2

Erschienen: August 2017


Die Rettung eines Baudenkmals der Renaissancezeit

Von den 94 Gruftbögen des halleschen Stadtgottesackers war am Ende der DDR-Zeit ein Drittel vernichtet, der Rest befand sich in einem desolaten, teils ruinösen Zustand. Eine Initiative engagierter Bürger und des sich später konsolidierenden »Vereins Stadtgottesacker« brachte nach und nach seit 1985 zunächst die Bausicherung und später, nach Gründung der »Bauhütte Stadtgottesacker« im März 1990, die Sanierung der denkmalgeschützten Anlage voran.
Heute, im Jahr 2017 verkörpert die weitläufige Vierflügelanlage mit ihren Gruftbögen und dem von üppigem Grün durchwachsenen Gräberfeld die einzigartige Verbindung von Flächendenkmal und Freilichtmuseum. Marcus Golter, Martin Roedel, Maya Graber, Steffen Ahrens und Bernd Göbel waren es, die in den zurückliegenden beiden Jahrzehnten den historischen Stadtgottesacker in das größte Werk hallescher Gegenwartskunst verwandelten.

Autor

Joachim Penzel, Dr. phil., Kunstwissenschaftler, Kunstpädagoge, Ausstellungskurator, Publizist; Bereichsleiter des Fachs Kunst an Grund- und Förderschulen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Lehraufträge an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle (Saale) und der Bauhaus-Universität Weimar.

PRESSESTIMMEN

»Die Arbeit am Stadtgottesacker wurde erstmals umfassend dokumentiert und von Kunsthistoriker Joachim Penzel kommentiert.«
Detlef Färber, Mitteldeutsche Zeitung, 26./27. August 2017

»Einfühlsam erschließt er dem Leser die Intentionen der Künstler und die Symbolik der in Stein gehauenen Reliefs.«
Hans-Jörg Ferenz, HalleSpektrum, 25. August 2017

»Es ist ein Buch der Anregung und der Aufforderung, ein Buch für Liebhaber oder Wissenschaftler, für Philosophen oder einfach für Menschen mitten im Leben.«
Manfred Linck, Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte 25, 2018

LESERSTIMMEN

»Es gelang eine geglückte Mischung aus Rekronstruktion und Neugestaltung. Dies kann der Leser und Betrachter mit den großformatigen SW-Fotos selbst nachvollziehen. Sie zeigen die Bögen in Gesamt- und Detailaufnahmen. In kurzen und informativen Texten werden die unterschiedlichen Reliefgestaltungen erläutert, an der Künstler wie Marcus Golter, Martin Roedel, Maya Graber, Bernd Göbel und Steffen Ahrens tätig waren.«
Manfred Orlick, Amazon.de, 25. August 2017