Fulda, Daniel (Hg.): Galanterie und Frühaufklärung

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Verkaufspreis10,00 €

BESCHREIBUNG

Daniel Fulda (Hg.)
Galanterie und Frühaufklärung
IZEA – Kleine Schriften 1/2009
Herausgegeben im Auftrag des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung

80 S., Br., 130 × 200 mm
ISBN 978-3-89812-615-1

 


Mit dem Beginn der Aufklärung ändern sich auch die Verhaltensmuster. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Galanterie – das Streben nach dem Gefallen der anderen. In den Pariser Salons wird das ursprünglich höfische Konzept anders fortentwickelt als von deutschen Gelehrten. Welcher Epoche die Galanterie angehört und an welche Trägerschicht sie mit welchen Intentionen adressiert ist, diskutieren die Beiträge dieses Heftes unter der gemeinsamen Hypothese, dass in der Galanterie die epochalen Verschiebungen und Übergänge der Zeit um 1700 zum Ausdruck kommen.
Das Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) gehört zur Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; es befindet sich somit am Zentralort der deutschen Frühaufklärung. Fächerübergreifend und in internationaler Perspektive befasst es sich mit der Aufarbeitung einer Epoche, in der die Fundamente der modernen westlichen Gesellschaften gelegt wurden.

Inhalt

Daniel Fulda: Galanterie als Schlüssel zur Frühaufklärung? …7
Christophe Losfeld: Galanterie in Frankreich: Genes und Niedergang eines Verhaltensideals …13
Jörn Steigerwald: Galanterie als Kristallisations- und Kreuzungspunkt um 1700: eine Problemskizze …51