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Wittenburg, Siegfried: Leben in der Utopie
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Wittenburg, Siegfried: Leben in der Utopie

Preis: 19,95 €

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Siegfried Wittenburg
Leben in der Utopie
Fotografien 1980–1996
Mit einer Einführung von Valeria Liebermann

144 S., geb., 220 x 260 mm, s/w-Fotografien
ISBN 978-3-89812-881-0

Wenn Siegfried Wittenburg im Zeitgeschichten-Portal einestages auf SPIEGEL ONLINE einen neuen Beitrag einstellt, steht seine Fangemeinde Kopf: »Schöner Artikel! Und erst recht noch schönere Fotos!« (Ignatz Morgenstern), »Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Ausdauer in der Arbeit gegen das Vergessen« (Michael Schmidt), »Super Bilder. Klasse Reisebericht« (Jens Koch) usw.
Ob er 1981 in Rostock sein Wohnumfeld fotografierte, in Warnemünde das Fernweh der Urlauber festhielt oder auf seinen Jugendtourist-Reisen die Tschechoslowakei oder Sibirien, immer schafft es Wittenburg, mit poetischen Fotos und spannenden Berichten sein Publikum zu fesseln. Der vorliegende Band versammelt seine besten Beiträge und Bilder.

Der Fotograf
Siegfried Wittenburg, geb. 1952 in Warnemünde, Ausbildung zum Funkmechaniker, beginnt 1977 mit der Fotografie als Autodidakt. Ab 1981 Ausstellungsbeteiligung, Leiter des jugendlichen Fotoklubs »Konkret«, ab 1986 Entlassung und Hausverbot wegen Verweigerung der Zensur. Ab 1990 wieder Ausstellungen, Fotoproduktionen und Buchpublikationen.

Pressestimmen

»Fließende und stehende Zeit, festgehalten in Fotografien, die berühren. Der Blick auf die DDR ist vielschichtig, analytisch und kritisch zugleich, aber von großem Humor und der Zuneigung zu den Menschen und der Heimat geprägt.«
Der Medienbrief, 1/2 2013

»Der präzise Blick Wittenburgs auf siechende Architektur, realsozialistische Alltäglichkeiten und Absurditäten oder aber auf andersdenkende gesellschaftliche Gruppen war unbequem, sollte ungesehen und vor allem undokumentiert bleiben. Es sind Bilder einer noch nicht vergessenen Zeit. Sie sind längst dem Auge entschwunden - und werden doch gleich wieder lebendig, wenn der Blick auf sie fällt.«
DocWinkler.com, 30. Januar 2013

»Wer sich erinnern will, wird in dem Band des norddeutschen Autodidakten eine Fülle beeindruckender Bilder finden: Berührende Porträts wie die der jugendlichen Frauen am Arbeitsplatz. Interessante Alltagsbeobachtungen wie das ulkige Schild mit der Aufschrift ›Hier arbeitet ein hervorragendes Schrankenwärterkollektiv‹. Ungewöhnliche Anblicke wie Tausende Motorräder auf einer Waldwiese bei Teterow. Trostlose Straßenansichten aus der Rostocker Innenstadt im Jahre 1989. Jedes Foto für sich ruft sofort Erinnerungen auf den Plan; auch, wenn man nicht aus dem Norden stammt. Doch die Gesamtheit der Sammlung - sie zeigt Fotos aus den Jahren von 1980 bis 1996 - steht auch für ein Zeitgefühl zwischen dem Ende einer Lebensweise und dem Anfang einer neuen, das sich nur schwer in Worte fassen lässt. Unter den vielen jüngst erschienenen Alltagsbilderbüchern ist dieser Band einer der empfehlenswerten.«
Silvia Ottow: neues deutschland, 12. April 2012

»Gerade mal etwas mehr als 20 Jahre ist es her, dass es die DDR nicht mehr gibt. Und doch gerät vieles schon in Vergessenheit. Um dem entgegenzuwirken, gibt es Bücher wie den neuen Bildband von Siegfried Wittenburg. Er erinnert, wie der Fotograf selbst es einmal ausdrückte, an Dinge, die ›so bekloppt‹ waren, dass man sie einfach ›festhalten musste‹. In kurzweiligen Texten schaut der Autor mit liebevoll kritischem Blick auf das ›Leben in der Utopie‹ zurück. Und natürlich in Bildern: Mit lebensnahen Schwarzweißaufnahmen, die dem Fotografen mitunter Ärger einbrachten. Dieses Buch dokumentiert ganz normalen Wahnsinn in der DDR.«
Welf Grombacher: Leipziger Volkszeitung, 27. April 2012

»Es lässt sich lange und trefflich philosophieren über den Widerspruch zwischen Schein und Sein in der DDR. Einfacher ist es, die Fotos des Rostockers Siegfried Wittenburg zur Hand zu nehmen. In Bildern begegnet dem Betrachter immer wieder die Schizophrenie zwischen den ›kühnen‹ Losungen der Agitatoren von Staat und Partei einerseits und dem Alltag, den jeder Bürger zwischen Ostseeküste und Thüringer Wald erlebte, andererseits. Die Kamera erfasste Absurditäten, über die andere schon hinwegsahen. Im Gegensatz zu den Pressefotografen schaute Wittenburg auch nach links oder rechts.«
Frank Wilhelm: Nordkurier, 22. Mai 2012
Die vollständige Rezension ist zu lesen unter: http://www.nordkurier.de/cmlink/nordkurier/nachrichten/kultur/wittenburgs-fotos-zeigen-das-schizophrene-leben-in-der-utopie-1.433843







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Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 26 Juli 2016 14:02

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