Britta Schulze-Thulin
Der Lutherweg
Eisleben – Halle – Wittenberg
Reiseführer
192 S., Br, mit Umgebungskarten, Stadtplänen und zahlr. Farbabb.
ISBN 978-3-89812-597-0
»Auf dem Lutherweg geschieht nie nichts.«
Prälat Stephan Dorgerloh, Beauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland für das Reformationsjubiläum 2017 »500 Jahre Thesenanschlag durch Martin Luther im Jahr 1517«
Das südliche Sachsen-Anhalt ist »Luthers Land«: Luthers Geburts- und Sterbeort Eisleben, Mansfeld, der Ort seiner Kindheit, Halle, Residenzstadt seines Erzfeindes Kardinal Albrecht von Brandenburg, und Wittenberg, wo er 1517 seine 95 Thesen an die Schlosskirche schlug. In Vorbereitung auf das 500-jährige Jubiläum des Thesenanschlags wurde der Lutherweg durch Sachsen-Anhalt geschaffen, der nicht nur diese wichtigen Lutherstädte verbindet, sondern auch durch zahlreiche kleinere, weniger bekannte Orte und abwechslungsreiche Landschaften führt, zu Klöstern und Kirchen, zu verborgener Schönheit abseits der großen Straßen. Der Reiseführer gibt Auskunft darüber, wo was zu finden ist, was es damit auf sich hat und wo es sich gut einkehren und übernachten lässt.
Die Autorin
Britta Schulze-Thulin, geb. 1966, Urgroßnichte von Oskar Thulin, des ersten hauptamtlichen Direktors der Lutherhalle in Wittenberg, lebt als freiberufliche Schriftstellerin in Halle (Saale) und veröffentlichte neben Wander- und Sprachführern mehrere Reiseführer, darunter »Großsteingräber und Menhire« (2007).
Pressestimmen
»Die Neuerscheinung von Britta Schulze-Thulin ermuntert zum Wandern mit allen Sinnen. Neben fundierten Beiträgen zur Geschichte von Kirchen, Klöstern und historischen Stätten und einer Kurzbiografie Martin Luthers ist es die übersichtliche Gliederung, die das Buch zu einem guten Begleiter macht. Beschrieben und um Detail- und Übersichtskarten ergänzt werden 18 Tagesetappen, die unter anderem durch das Mansfelder Land, den nordöstlichen Saalekreis, die Dübener Heide und schließlich nach Wittenberg führen. Darüber hinaus finden sich Hinweise zum Radfahren auf dem Lutherweg sowie zu Gastronomie und Hotels. Britta Schulze-Thulin kann jedenfalls sehr zufrieden mit ihrer Arbeit sein.«
Mitteldeutsche Zeitung, 18. Juni 2009
»Der handliche und leichtgewichtige Reisebegleiter mit seinen ausdrucksstarken Fotos und den ansprechenden Texten im flüssigen Erzählton macht Lust, den Rucksack sofort zu packen. Die knapp 200 Seiten versorgen jedenfalls mit allen nötigen Informationen. Aber auch zum Schmökern ist diese Taschenbuchausgabe durchaus zu empfehlen, wenn man vorerst daheim bleibt und sich erst einmal Anregungen holen will.«
halleforum.de, 27. Juni 2009
Inhalt
Der Lutherweg in Sachsen-Anhalt 7
Vorwort von Prälat Stephan Dorgerloh 8
Kurzbiografie zu Martin Luther 14
Praktische Hinweise 16
Wandern und Radfahren auf dem Lutherweg 16
Planung und Vorbereitung 18
Übernachtung und Gastronomie 18
Zur Benutzung des Reiseführers 19
Abschnitt 1: Das Mansfelder Land – Luthers Heimat
1. Etappe: Mansfeld (1 km) 21
2. Etappe: Von Mansfeld nach Eisleben (17 km) 27
3. Etappe: Eisleben (2 km) 37
4. Etappe: Von Eisleben nach Seeburg (18 km) 46
Abschnitt 2: Das Untere Saaletal und Halle
5. Etappe: Von Seeburg nach Köllme (14 km) 53
6. Etappe: Von Köllme nach Halle-Giebichenstein (18 km) 63
7. Etappe: Abstecher in die Altstadt von Halle (3 km) 69
Abschnitt 3: Der nordöstliche Saalekreis
8. Etappe: Von Halle-Giebichenstein nach Teicha (12 km) 83
9. Etappe: Von Teicha nach Brachstedt (16 km) 89
10. Etappe: Von Brachstedt nach Gütz (Landsberg) (13 km) 97
Abschnitt 4: Zum Unteren Muldetal
11. Etappe: Von Landsberg nach Brehna (12 km) 103
12. Etappe: Von Brehna nach Friedersdorf (24 km) 112
13. Etappe: Von Friedersdorf nach Schlaitz (13 km) 124
Abschnitt 5: Die Dübener Heide
14. Etappe: Von Schlaitz nach Hammermühle (Bad Düben) (18 km) 130
15. Etappe: Von Hammermühle zum Ochsenkopf (19 km) 138
16. Etappe: Vom Ochsenkopf nach Kemberg (12 km) 146
Abschnitt 6: Durch das Elbtal nach Wittenberg
17. Etappe: Von Kemberg nach Lutherstadt Wittenberg (22 km) 153
18. Etappe: Wittenberg (3 km) 158
Die Region von A bis Z 177
Ortsregister 188
Personenregister 189
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