Dirks/Pache/Beck: Aus Rot wird Braun. Die BVG 1929–1945

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Verkaufspreis14,95 €

BESCHREIBUNG

Christian Dirks/Jörg Pache/Thorsten Beck
Aus Rot wird Braun
Die BVG 1929–1945
Herausgegeben von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) AöR

128 S., geb., 160 x 240 mm, s/w- und Farbabb.
ISBN 978-3-95462-542-0

Erschienen: Oktober 2015

 

Von der SPD-Hochburg zum NS-Musterbetrieb

Der BVG-Streik von 1932 zeigte, wie stark die radikalen Gewerkschaftskräfte des linken wie rechten Spektrums in der Ende 1928 gegründeten Berliner Verkehrs-Aktiengesellschaft geworden waren. 1933 kam es schließlich zur »Gleichschaltung«, die BVG entwickelte sich zum »braunen« Musterbetrieb, jüdische und politisch unbequeme Mitarbeiter wurden entlassen, später Zwangsarbeiter in Dienst gestellt. Mit besonderem Blick auf deren konkrete Schicksale wird die Geschichte der BVG im Nationalsozialismus erzählt.

Autoren

 Dr. Christian Dirks, geb. 1971, Historiker. Geschäftsführender Gesellschafter der BERGZWO GmbH.

Jörg Pache, geb. 1975, Historiker. Arbeitet u.a. als freier Mitarbeiter für BERGZWO GmbH.

Thorsten Beck, geb. 1970, Judaist. Wiss. Mitarbeiter im Exzellenzcluster Bild Wissen Gestaltung.

PRESSESTIMMEN

»Für Interessierte an der Berliner Geschichte ist das Buch deswegen interessant, da es nicht die Technik- und Verkehrsgeschichte behandelt, sondern die Geschichte der Menschen innerhalb der BVG und die Bedeutung der BVG für die Stadt Berlin.«
Norman Rönz, Mitteilungen des Vereins für die Geschichte Berlins, Januar 2017

»Wer sich für die Geschichte der BVG und die deutsche Geschichte interessiert, sollte unbedingt zu diesem Band greifen.«
Uwe Poppel, Berliner Verkehrsblätter, Februar 2016

»Die Autoren berichten erstmals über Einzelschicksale und zeichnen ein eindrucksvolles Bild. Das ist bemerkenswert, weil das BVG-Archiv während des Krieges bombardiert wurde und die Quellenlage daher schwierig ist.«
Reinhard Demps, Zeitschrift des Deutschen Technikmuseums Berlin, Dezember 2015

»Dirks, Pache und Beck zeigen facettenreich, wie sich das größte deutsche kommunale Verkehrsunternehmen zum willigen nationalsozialistischen Dienstleister entwickelte.«
Thomas Irmer, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, 6/2016