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Otte, Eva-Maria: Vogelfalle

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Verkaufspreis16,00 €

Eva-Maria Otte
Vogelfalle
Roman

192 S., geb., 130 x 200mm
ISBN 978-3-95462-926-8

Erschienen: Dezember 2017


Von Macht und Ohnmacht

Wie kommt es, dass Hanna derart aus der Bahn geworfen wird? Die Schauspielerin kann nicht mehr spielen. Ihre Liebe droht zu zerbrechen. Nichts stimmt mehr in ihrem Leben. Es beginnt, als sie nach dem tödlichen Unfall ihrer Freundin Nina wegen Rückenproblemen deren Arzt aufsucht. Zunächst ist sie beeindruckt, dann verstört. Missversteht sie ihn? Was geschieht in seinem Behandlungszimmer mit ihr? Wieso nur ist sie so wehrlos? Warum schweigt sie? Und war Ninas Tod womöglich gar kein Unfall?
Immer mehr verheddert sich Hanna in der Perfidie dieses Arztes, der sie für seine Obsessionen missbraucht. Schließlich steckt sie in der Falle fest.


Eva-Maria Otte, geboren 1945 in Altenburg, arbeitete nach ihrem Germanistikstudium zunächst in der Schauspielerausbildung, dann am Theater als Pantomimin, Dramaturgin, Autorin und Choreografin, zuletzt als Professorin für Bewegung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.


Ihre Hauptfigur im Roman »Vogelfalle« heißt Hanna, hat dieser Name für Sie eine besondere Bedeutung?
Nein, keine inhaltliche Bedeutung, ich mag den Klang des Vokals A.

Wer durfte als Erstes Ihr Buch lesen? Wessen Meinung war Ihnen wichtig?
Während des Schreibens war der erste Leser mein Mann. Bald meine beiden Freundinnen. Eine ist Schriftstellerin, die andere Regisseurin. Jede dieser Wahrnehmungen des Textes war sehr, sehr wichtig für mich, um aus der Idee zu der Geschichte den Roman zu formen.

Sie haben lange im Schauspiel gearbeitet, was ist für Sie ausdrucksvoller: das Schreiben oder die Schauspielerei?
Ich kann da gar nicht werten. Jede Idee, jeder Stoff sucht eigene Gestaltungs- und Ausdrucksmöglichkeiten. Egal ob Literatur, Theater, Musik, bildende Kunst. Alles ist stark, denke ich, wenn Gefühl und Verstand erreicht werden.


»Ein schlimmes gutes Buch ohne Sentimentalität. Der Schrecken liegt im Bemühen um Würde, wenn diese von roher, kalkulierender Gewalt nahezu zerstört wurde. Kein Wort zu viel. Jedes so, wie es sein sollte.«
Johanna Schall, johannaschall.blogspot.de, 12. Februar 2018