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Nekrassow, Nikolai A.: Wer lebt in Russland froh und frei?

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Verkaufspreis24,95 €

Nikolai A. Nekrassow
Wer lebt in Russland froh und frei?
Aus dem Russischen von Christine Hengevoß
Versepos
russisch/deutsch

568 S., Br., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-95462-717-2

Erschienen: September 2016

 

Das klassische Panorama des russischen Volkslebens im 19. Jahrhundert in neuer Übersetzung

Nekrassows Poem ist ein in Russland zum Klassiker gewordenes ideenreiches Versepos (Mitte 19. Jh.) mit märchenhaften, grotesken Zügen. Sieben Bauern begeben sich darin auf die Reise durch Russland, um herauszufinden, wem von allen Menschen das beste Los beschieden ist. Sie wollen nicht eher nach Hause zurückkehren, bis sie die Antwort gefunden haben.
Kurzweilige, witzige Verse, die sich vielfach reimen, gespickt mit groben, unverstellten Charakteren und teils derben Scherzen machen den Charme des Werkes aus. Märchenhaftes bringt die Handlung in Gang – ein sprechender Vogel, der Wünsche erfüllt, und eine Art Tischlein-deck-dich.
Schon damals gingen die Meinungen über Nekrassows Werk weit auseinander. Während die einen ihn sogar über Puschkin und Lermontow stellten, kritisierten und verrissen ihn andere wegen angeblicher stilistischer Schwächen. Doch wer ihn liest, wird spüren, mit welcher Liebe und sprachlichen Kraft Nekrassow das Leben seines Landes und seines Volkes besang.


Nikolai A. Nekrassow, (1821–1877), russischer Dichter und Publizist. Als Sohn eines kleinen Gutsbesitzers unter Bauerkindern aufgewachsen, lernte er das schwere Los der einfachen Menschen aus der Nähe kennen. Als Dichter und Herausgeber der Literaturzeitschrift »Sowremennik« stellte er sich unbeirrbar auf ihre Seite, auch nach der Abschaffung der Leibeigenschaft 1861.


»Die vorliegende charmant-ausdrucksvolle und frei gestaltete Nachdichtung von Christine Hengevoß, die die Leichtigkeit von Metrum und Reim des Originals ins Deutsche übernommen hat, kann sich lesen lassen.«
Wolfgang Schriek, Wostok, 3-4/2016

»Eine Dichtung von einzigartiger Größe.«
Karlheinz Kasper, neues deutschland, 18. Oktober 2016

»Der Witz, die plötzlichen Stimmungsumschwünge - das alles ist ganz sicher Nekrassow, aber dass ich meine Lust daran habe, das ist die Leistung von Christine Hengevoß.«
Arno Widmann, perlentaucher.de, 17. November 2016