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Kotte, Henner: Der Pianist ohne Gedächtnis

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Verkaufspreis9,95 €

Henner Kotte
Der Pianist ohne Gedächtnis
Krimi

320 S., Br., 130 x 200 mm
ISBN 978-3-95462-335-8

Erschienen: August 2014

 

Tödliche Familienbande

Das Ermittlerteam um Kommissar Kohlund wird zu einem neuen Fall gerufen: Im Brachland der zu flutenden Tagebauseen wird eine Leiche gefunden. Die Indizien deuten auf Mord an einer Prostituierten hin. Doch nichts ist, wie es scheint. Keine Frauenleiche liegt hier im Dreck, sondern ein seit Wochen vermisster Abiturient. Die Ermittlungen legen eine private Tragödie bloß. Die Kollegen der Leipziger Mordkommission begeben sich ins zwischenmenschliche Chaos. Der Fall wird geklärt, doch wirklich gut ist am Ende nichts.


Henner Kotte, geb. 1963, studierte Germanistik in Leipzig, Moskau und Dresden und arbeitet heute als Schriftsteller, Redakteur und Kritiker. Zuletzt erschien der Titel »Die vermauerte Frau« (2. Aufl., 2014) mit authentischen Kriminalfällen.


»›Der Pianist ohne Gedächtnis‹ ist nicht nur ein Krimi, sondern auch ein Großstadtroman, der mitunter an Raymond Chandler erinnert.«
Tino Dallmann, MDR FIGARO, Januar 2015

»Er bietet alles auf und an, was einen klassischen Lokalkrimi auszeichnet: Plätze, die dem Leser vertraut sind, ein wenig Heimatkunde, etwas Zeitgeschichte, Anspielungen auf aktuelle Ereignisse, kleine Spitzen gegen lokale Größen … Dass ein solches Sittengemälde ein Kriminalroman bleibt, dazu kann nur eines beitragen: Ein spannendes Finale mit einem Schluss, mit dem kein Leser gerechnet hat. Und das gelingt Kotte bei den beiden Fällen dieses Romans aufs Feinste!«
Hartwig Hochstein, Leipziger Volkszeitung, 1. September 2014

»Gern leben wir den Alltag dieser literarisch meisterhaft gezeichneten Figuren mit. Ein Kriminalistenalltag ist das, an dem wir genau das lieben, was solche scheinbar abgebrühten Beamten angesichts der jugendlichen Leiche im Tagebauschlamm empfinden: ‚Man stand still und weigerte sich, das Unabänderliche anzuerkennen.’ Solche Zwischentöne und der skurrile Humor machen den Wert dieses wohl bisher besten Romans von Kotte aus.«
Steffen Mohr, Leipziger Rundschau, 3. Dezember 2014

»Man muss ziemlich lange warten auf den Pianisten. Und dann kommt er gar nicht wirklich. Aber dann holt Henner Kotte sein eigenes Piano raus und spielt sein Stück aus dem Leipziger Tollhaus. Nicht piano, eher sforzando, würde der Klavierspieler sagen.«
Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 26. August 2014

»Daumen hoch für einen Roman, der das Leben beschreibt, ohne falsches Heldentum«
Lucas Böhme, urbanite. Das Stadtmagazin für Leipzig, Oktober 2014