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Heyse, Nele: Hunderteins EinSatzgeschichten

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Verkaufspreis9,95 €

Nele Heyse
Hunderteins EinSatzgeschichten
Erzählungen

144 S., Br., 130 × 200 mm, mit Illustr.
ISBN 978-3-95462-910-7

Erschienen: September 2017


Geschichten für Eilige

Kleine Tragödien, leises Sterben, hungriges Lieben. Hundertundeinmal das ganze Leben wie es ist: absurd, dramatisch, tragisch, grotesk. Nele Heyse erzählt es in jeweils nur einem Satz. Und dieser ist mal wie ein Beil, ein Geigenbogen oder ein Furzkissen.
Mit einem Geleit von Hans-Eckardt Wenzel und 26 feinen Illustrationen von Hamster Damm.


Nele Heyse, aufgewachsen in Weimar, lebt in Berlin und Halle. Sie studierte an der Berliner Schauspielschule »Ernst Busch«, arbeitete als Schauspielerin und schrieb nebenher an Erzählungen und Romanen. Seit dem Ende ihres letzten Engagements spielt sie u. a. eigene Programme und liest aus ihren Texten.


»Nele Heyse [...] stellt in ihrem neuen Buch Geschichten in Tablettenform vor, die allesamt mit einem einzigen Satz auskommen und doch die ganze Welt bedeuten können.«
Frizz Das Magazin, Oktober 2017

»Ein Buch, das einen Platz auf den deutschen Nachtschränken verdient. Zur Erinnerung an die Liebe.«
Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung, 18. Oktober 2017

»Die Autorin Nele Heyse versteht es exzellent, in einen einzigen Satz so viel hineinzupacken an Dramatik oder Ernst oder Witz oder Heiterkeit oder Erkenntnis oder Lebensklugheit oder Verblüffung, dass das Erstaunen und den Aha-Effekt hervorruft.«
jim das magazin, Christine Bose, 12. Oktober 2017


Welche Rolle spielt das Schreiben in Ihrem Leben?
Von klein auf eine überlebenswichtige Rolle, da ich als rothaarige-sommersprossige, katholische Stotterin, vaterlos, begleitet von Mutter und Großmutter, die sich – als ehemalige Sängerin und Schauspielerin – dem DDR-Alltag weitgehend verschlossen, in Weimar aufwuchs und nur schreibend (adäquat zu Kleist) »meine Gedanken verfertigen« konnte.

Über welche Themen schreiben Sie am liebsten?
Da ich mich selber überraschen lasse von den Figuren, die bei mir anklopfen, bringen deren Innenwelten mir die Themen mit. Nichts ist grenzenloser, über nichts sind wir mehr Herr oder sogar Gott, als über das, was in uns ist, was wir dort an Reichtum oder Leere zulassen. Das, was an Reibung entsteht, zwischen den gelebten Innen- und Außenwelten meiner Figuren, hält mich in Spannung. Dabei verurteile ich nie, sondern will von ihren Abgründen ebenso lernen können wie von ihren Glücksbegabungen.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen Ihre Erzählungen in jeweils einem Satz zu schreiben?
Aus Mütterlicher Gefallsucht! Mein Sohn meinte, so etwas würde er lesen. Ich wollte von meinem Sohn gelesen werden ...