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Einsingbach, Thomas: Asian Princess

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Verkaufspreis12,95 €

Thomas Einsingbach
Asian Princess
Thriller

296 S., KlBr., 135 × 210 mm
ISBN 978-3-95462-805-6

ET: September 2017


William LaRouche ermittelt wieder

Eine Bankierswitwe wird in ihrer Villa im Taunus kaltblütig erdrosselt. Bei Heidelberg entdeckt man die brutal verstümmelte Leiche eines Asiaten, etwa zeitgleich wird dort das mysteriöse Verschwinden der thailändischen Gaststudentin und Milliardärstochter Suwannee festgestellt. Kurz darauf begeht ein Universitätsdekan Suizid und in einem Mannheimer Friseursalon kommt es zu einem grausamen Massaker. Was hat es mit dem Verschwinden der jungen Thailänderin auf sich – und wie hängen all diese dramatischen Ereignisse zusammen? Sein neuer Auftrag führt den Privatermittler William LaRouche von Bangkok in die Rhein-Neckar-Region, die Heimat seiner deutschstämmigen Mutter. Hier trifft er bei seinen Recherchen auf seltsame Verwandtschaft. Hat auch sie bei den Verbrechen ihre Finger im Spiel?


Thomas Einsingbach, geb. 1957 in Mainz, im Rheingau und in Bad Homburg aufgewachsen, ist ausgebildeter Physiotherapeut und Mitautor mehrerer medizinischer Fachbücher. 2009 erschien (unter dem Pseudonym Tom von Lueders) sein Romandebüt »Frauen sind wunderbar«, 2014 folgte der illustrierte Single-Roman »City Hearts – Schlaflos in Karlsruhe«, ein regionaler Verkaufserfolg, 2016 der Thriller »Bangkok Rhapsody«. Seit 2011 lebt Einsingbach überwiegend in Bangkok.


Sie sind ausgebildeter Physiotherapeut und auf diesem Gebiet sehr erfolgreich, haben mehrere Fachbücher veröffentlicht. Was hat Sie dazu inspiriert, sich auch der Belletristik zu verschreiben?
Schon als Jugendlicher habe ich mit Hingabe Reisetagebücher geführt, für eine Tageszeitung von Sportveranstaltungen berichtet und für einen populären Jugend-Radiosender eine mehrteilige Reportage über die Freuden und das Leid eines Entwicklungshelfers in Westafrika geschrieben. Mit 17 Jahren war ich natürlich selbst noch kein Entwicklungshelfer und auch noch nicht in Afrika gewesen. Ich habe eine fiktive Handlung in ein Gerüst aus Fakten und wahren Ereignissen jener Tage gesponnen. Dabei entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen, die ich als Autor von medizinischen Fachbüchern nicht wirklich ausleben konnte.

Sie leben zwischen zwei Kulturen, in Karlsruhe und Bangkok. Wo schreiben Sie Ihre Thriller?
Ja, seit 2011 lebe ich etwa zu gleichen Anteilen in der beschaulichen badischen Beamtenstadt Karlsruhe und in einer der spannendsten und dynamischsten Mega-Cities Asiens. Zum Schreiben ziehe ich mich nach Bangkok zurück. Dort finde ich Inspiration – die Ideen liegen sozusagen auf der Straße – und ich habe die Ruhe, konzentriert an den jeweiligen Projekten zu arbeiten.

Abgesehen vom Kriminalplot berührt »Asian Princess« viele relevante Themen, z.B. moderne Sklaverei, das Stockholm-Syndrom und die Macht der Medien. Welches Thema bewegt Sie ganz besonders und warum?
Das lässt sich nicht auf ein Thema begrenzen. In der Thriller-Reihe um den ehemaligen FBI-Agenten LaRouche geht es in Bangkok Rhapsody um das demografische Problem der Überalterung am Beispiel Chinas. In »Asian Princess« schwingen die moderne Sklaverei – alleine in Asien gibt es schätzungsweise mehr als 30 Millionen dieser modernen Sklaven – und die Arroganz asiatischer Eliten mit. Im dritten Thriller, an dem ich gerade arbeite, wird LaRouche mit »Landgrabbing« konfrontiert: Kapitalstarke Nationen und internationale Konzerne sichern sich in Zeiten des globalen Klimawandels teils legal, oft aber auch illegal riesige Flächen fruchtbaren Farmlands, meist in bettelarmen, überbevölkerten Diktaturen Afrikas, aber zunehmend auch in Osteuropa.