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Biskupek, Matthias: Der Rentnerlehrling

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Verkaufspreis19,95 €

Matthias Biskupek
Der Rentnerlehrling
Meine 66 Lebensgeschichten
Satiren

352 S., geb., 130 x 200 mm
ISBN 978-3-95462-538-3

Erschienen: August 2015
2. Auflage Januar 2016

 

Walter-Bauer-Preisträger 2016

Für jedes seiner Lebensjahre erzählt Matthias Biskupek eine Geschichte – geboren 1950, macht das 66 an der Zahl. Manches hat er sich frech ausgedacht, anderes stammt direkt aus der eigenen Familie. Komisch, berichtend, satirisch, nachdenklich – der Autor liebt es, wie im Dekameron den Erzähler zu wechseln. Damit der bunte Faden erkennbar bleibt, hat Biskupek seinen Jahren reale Details zugeordnet – aus der Weltgeschichte und der eigenen Biografie. Man darf rätseln: Was ist Wahrheit, was Phantasie?


Matthias Biskupek, geb. 1950 in Chemnitz. Studium der technischen Kybernetik und Prozessmesstechnik, seit 1976 am Theater Rudolstadt Regieassistent, Dramaturg, Bühnentechniker, Programmheftzeichner, Inspizient und Kleindarsteller. Dramaturg und Texter am Geraer Kabarett »Fettnäppchen«. Seit 1983 freischaffender Schriftsteller, Publizist und Literaturkritiker in Rudolstadt. 2016 erhielt er den Walter-Bauer-Preis.

http://www.matthias-biskupek.de/


»Es macht Freude, diesen Lebenserinnerungen zu folgen.«
Heinrich Peuckmann, Revierpassagen, 09. Februar 2017

»Wie im Kaleidoskop schimmert darin die ostdeutsche Republik in privat grundierten Reflexionen auf, ganz ohne Strahlenkranz und deshalb wahrhaftig.«
Andreas Montag, Mitteldeutsche Zeitung, 12./13. März 2016

»Nicht etwa ein Loriot-artiges „Papa ante portas“ in Form von Scheiter-Episoden eines Blutjungen Senioren – nein: Es sind autobiografische und mit Historie und viel Fantasie und Witz angereicherte Porträts über – ja schon 6,5 Jahrzehnte Biskupek. Und das liest sich einfach köstlich weg.«
Katja Pausch, Mitteldeutsche Zeitung, 14. Januar 2016

»Ein schillerndes Kaleidoskop von Ereignissen wird schelmisch ironisiert ausgebreitet, die in der Reminiszenz oft einen nostalgisch-wehmütigen Ton bekommen.«
Olaf Schulze, Thüringer Allgemeine, 4. Dezember 2015

»Biskupek guckt auf seine vergangenen Lebensjahre und schreibt dazu in 66 Kapiteln zweierlei auf. In jeweils einem faktisch-dokumentarischen Abschnitt erzählt er über tatsächliche Begebenheiten. Daneben stellt er Geschichten, in denen die Dinge seiner Zeiten zu Substanz gerinnen.«
Edda Rydzy, SOZIOkulturen, Dezember 2015

»Jede Geschichte ist ein Stück Zeitgeschichte mit Schalk im Nacken. Die Art und Weise des Autors, seine Gedanken an den Leser zu bringen, ist amüsant kurzweilig, charmant und lustig.«
Heidi Zengerling, Heidis Literaturblog, 5. November 2015

»Es ist, als blicke er mit einem großen Schwejkschen Staunen zurück. Die 66 Geschichten […] fügen sich zu einem keineswegs zufälligen Mosaik. Hier kann man dem Autor beim literarischen Erwachsenwerden zuschauen.«
neues deutschland, 22. Oktober 2015

»Kein Blick zurück im Zorn, keine besonnte Vergangenheit, vielmehr ein Lächeln über die seltsamen Wege, die man so gegangen ist.«
Klaus Walther, Freie Presse, 12. Mai 2016

»Geschichten, in denen die Jahre sich selbst erzählen, Farbe bekommen, Klang, Geruch, weil Erlebtes zur Sprache drängt – Episoden, Anekdoten, Ausschnitte, die dem Ganzen erst die Tiefe des Fühlbaren, des Mit- und Nacherlebbaren verleiht.«
Jens-F. Dwars, Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen, 2/2015

»Eine bruchstückhafte Autobiografie in besonderer Form.«
Wolfgang Eckert, Ossietzky, 10. Oktober 2015

»Matthias Biskupek hat sein spätes Meisterwerk verfasst.«
Frank Quilitzsch, Thüringische Landeszeitung, 13. September 2015


»Du nimmst einen mit Deinem Rentnerlehrling auf eine unterhaltsame Wanderung durch die von Dir durchmessene Zeitlandschaft mit, die zahlreiche interessante und schöne Aus- und Einblicke bietet, sowohl in das Drumherum, das Du durchlebst, wie auch in Dich selber und manchen Zeitgenossen.«
Joochen Laabs, 9. November 2015

»Das ist ja nicht nur ein Buch mit schönen Geschichten, sondern ein richtiges Geschichtsbuch, eins der ungewöhnlichen Art. Wie Du die Zeit einfängst, vom Nachkrieg über die Wende bis zur unmittelbaren Gegenwart – Chapeau! Das Kaleidoskop, das Du vorlegst, ist eine tolle Mischung von interessanter, existentieller Menschendarstellung und griffigen Episoden. Erfreulich: die Formenvielfalt und die Abwechslung der Genres, da ist ja alles drin von Trauer und Ernst, bis zu Humor, Komik und Satire...«
Bernd Schirmer, 7. Oktober 2015