Kirschner, Harald: Credo – Kirche in der DDR

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Verkaufspreis24,95 €

Beschreibung

Harald Kirschner
Credo – Kirche in der DDR
Mit einer Rede zum Geleit von Wolfgang Thierse und Bernd Lindner im Gespräch mit Harald Kirschner

160 S., geb., 220 × 260 mm, s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-898-8

Erschienen: Mai 2017


Umfangreiche fotografische Dokumentation des kirchlichen Lebens in der DDR

Harald Kirschner thematisiert in seinem Bildband den Alltag und festliche Höhepunkte beider Konfessionen der 1980er Jahre. Traditionelle Feiern, Wallfahrten, Jubiläen, Lutherjahr, Katholikentreffen, Gemeindeleben und gelebte Ökumene bilden den inhaltlichen Schwerpunkt. Sie dokumentieren das facettenreiche religiöse Leben in einem atheistischen und religionsfeindlichen Umfeld. Die Fotografien erzählen Geschichten in unterschiedlichen Situationen und zeigen Verhalten und Verhältnisse des Einzelnen sowie die Kraft des Glaubens in der Gemeinschaft – ein Erinnern an das letzte Jahrzehnt der DDR.

Fotograf

Harald Kirschner, geb. 1944 in Reichenberg (Liberec/Tschechische Republik), wuchs in Altentreptow/Mecklenburg-Vorpommern auf. Nach der Fotografenlehre (1968–1973) studierte er Fotografie in Leipzig und war bis 1981 als Aspirant und Hochschullehrer dort tätig. Seither freischaffende Fotograf mit den Arbeitsschwerpunkten sozialdokumentarische Fotografie und Reportage. Er lebt und arbeitet in Leipzig-Grünau.

Autoren

Wolfgang Thierse, geb. 1943 in Breslau, studierte Germanistik und Kulturwissenschaft und war 1977–1990 wiss. Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften der DDR. 1990–2013 Mitglied des Bundestages, 1998–2005 Präsident des Deutschen Bundestages. Wolfgang Thierse ist ehrenamtliches Mitglied in verschiedenen Stiftungen, Vereinen und Einrichtungen.

Bernd Lindner, geb. 1952 in Lutherstadt Wittenberg, Kulturhistoriker und Kunstsoziologe, 1978–1990 am Zentralinstitut für Jugendforschung Leipzig. 1995 Habilitation an der Universität Karlsruhe. 1994–2015 wiss. Mitarbeiter am Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Der Autor zahlreicher Sach- und Fachbücher sowie wissenschaftlicher Aufsätze (u.a. zur Fotografie in der DDR) lebt und arbeitet in Leipzig.

PRESSESTIMMEN

 »Die beeindruckenden Fotos zeigen die tiefe Frömmigkeit der Menschen [...] - aber auch, dass die Kirchen ein Hort alternativer Kultur im sozialistischen Staat waren.«
Matthias Glatthor, Börsenblatt 34.2017

»Ein sensibler Chronist des kirchlichen Lebens in der späten DDR.«
Danuta Görnandt, RBB Wortmeldungen, 19. September 2017
 
»Man blättert die Schwarz-Weiß-Fotografien durch und staunt.«
Stefan Seidel, Der Sonntag, 20. August 2017

»Einen wenig bekannten Teil der DDR-Geschichte buchstäblich anschaulich zu machen, ist das Verdienst von
Harald Kirschners großartigen Aufnahmen.«
Kai Agthe, Mitteldeutsche Zeitung, 19. August 2017

»Was Kirschner aufgenommen hat, ist für viele Betrachter eine unbekannte Facette des atheistisch geprägten Lebens in der DDR.«
Grit Warnat, Magdeburger Volksstimme, 15. August 2017

»Augenscheinlich ein recht aktuelles Buch, das nur scheinbar aus einem längst vergangenen Land erzählt und einer Zeit, als nicht nur der Friedensgedanke junge Leute aufschloss für den Raum, den glauben und Kirche bieten konnten.«
Ralf Julke, Leipziger Internet Zeitung, August 2017